Genuss
28.03.2017

Maschu Maschu-Betreiber setzen jetzt auf Soulfood

Die drei Naches-Betreiber Gerald Spennadel, Avi Yosfan und Simon Deutsch locken in Wien-Landstraße mit Soulfood.

Quinoa, Linsen, Süßkartoffeln, Couscous, Chia-Samen, Sprossen – das neueröffnete Naches setzt auf gesundes Seelenfutter mit viel Superfood. Im Hebräischen bedeutet der Name des Restaurants Freude und Zufriedenheit. Anders als in so manchem Hipster-Superfood-Deli bereiten hier auch die Preise Freude: Die große Salat-Bowl kommt auf 6,5 Euro, die kleine Schüssel auf 4,5 Euro (inklusive ein Gebäck nach Wahl), das warme Tagesgericht kostet 7,2 Euro. Je nach Zutaten werden die Salate warm oder kalt serviert.

Hummus-Liebhabern wird auffallen, dass der Kichererbsen-Aufstrich genauso schmeckt wie im Maschu Maschu, das hat folgenden Hintergrund: Die drei Geschäftspartner Gerald Spennadel, Avi Yosfan und Simon Deutsch betreiben gemeinsam das Maschu Maschu in Wien-Landstraße, Deutsch und Yosfan leiten zusätzlich die Standorte in Neubau und der Innenstadt.

Anders als das Maschu Maschu ist das Naches kein Lokal für orientalische Küche, nur bei bestimmten Salaten kommen typische Gewürze zum Einsatz, und Fleisch findet sich hier ebenso nicht auf der Speisekarte. Alle Speisen gibt es zum Mitnehmen in Einmachgläsern, das Pfand kostet einen Euro.

Mit Pastelltönen und einer minimalistisch modernen Einrichtung wollten die Gastronomen die Leichtigkeit der Küche unterstreichen. Vor dem Lokal gibt es einen kleinen Schanigarten.

Info: Naches, Sparefrohgasse 1, 1030 Wien, Montag bis Freitag 11 bis 19 Uhr, ab Sommer samstags 12 bis 18 Uhr, das Restaurant ist barrierefrei (eine fünf Zentimeter hohe Stufe befindet sich im Eingangsbereich, hier wird demnächst eine Rampe gebaut)