Kulinarische Souvenirs: Osttirol

Foto: Christian Jung/Fotolia

Jetzt beginnen die Lärchen sich goldgelb zu verfärben - die beste Zeit für einen Besuch in den Lienzer Dolomiten und Hohen Tauern. Die Täler der schroffen Gebirge sind kulinarische Fundgruben.

Ein Bummel über den Lienzer Stadtmarkt (Freitagnachmittag und Samstagvormittag, www.stadtmarkt-lienz.at), verschafft einen guten Überblick über die ehrlich-erdigen Lebensmittel, die, oftmals hoch oben und ziemlich entlegen, erzeugt werden. Unbedingt kosten muss man das Matreier Henkele von der Fleischhauerei Mühlstätter. Eine Art "Bündnerfleisch", für das nach alter Überlieferung Rind- oder Wildfleisch gewürzt, leicht geräuchert und hängend, in über 1.000 Metern Seehöhe, luftgetrocknet wird. Bestens dazu passt der Pregler, ein typischer Osttiroler Obstler, den man zum Beispiel am Erbhof der Familie Kuenz in Dölsach verkosten und kaufen kann. Ebenda, beim Josef Maier, Hofname "Brenner", gibt's neben Bioerdäpfeln und Getreide auch Hollersulze im Glas.

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Mit Ziegenkäse kann man sich dann in der Biokäserei der Familie Bacher in Virgen eindecken. Am Ende des Tales, in Prägraten am Großvenediger, liegt der "Taxerhof" auf 1.400 m Seehöhe. Hier werden Tiroler-, Kaspress-, Spinat-, Wildkräuter- und Pilzknödel und Schlipfkrapfen nach Familienrezepten hergestellt. Vakuumverpackt halten sie die Heimreise bestimmt durch. Ein paar Täler weiter, in Innervillgraten, spielen die Schafe eine besondere Rolle. Geräuchertes, Würste, Käse, Wolle. Eine der tollen Zirbenholzschüsseln sollte auch mit. Und die Zelten - Früchtebrot auf Osttirolerisch.

(kurier / Florian Holzer) Erstellt am
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