Genuss 13.02.2018

Jamie Oliver: Restaurant-Kette vor dem Aus?

Jamie Oliver © Bild: REUTERS/RUBEN SPRICH

Jamie Oliver soll mit seiner Restaurantkette "Jamies Italian" enorme Schulden haben.

Jamie Oliver sieht sich mit Pleite-Vorwürfen konfrontiert: Der britische TV-Koch hat mit seiner Restaurantkette "Jamies Italian" offenbar Schulden in der Höhe von 71 Millionen Pfund, also umgerechnet rund 81 Millionen Euro. Laut dem Bericht der Zeitung The Sun, soll Jamie Oliver allein 30,2 Millionen Pfund (umgerechnet 34 Millionen Euro) Kreditschulden bei der britischen Bank H S B C haben. Auch mit den Ladenmieten und den Gehaltszahlungen der Mitarbeiter/Innen soll er im Rückstand sein.

Jamie Oliver: Offene Rechnungen

Er soll wohl auch noch offene Rechnungen bei verschiedenen Lieferanten haben. Zwölf von fünfundzwanzig Restaurants der Kette sollen geschlossen werden. Dadurch würden 450 Angestellte ihre Jobs verlieren. Die britische Zeitung schreibt auch, dass der Starkoch bei den Immobilienbesitzern nach einer Mietminderung gefragt hat.

Ein Sprecher von Jamie Oliver beschwichtigt allerdings. Er sagt, dass die Gläubiger zugestimmt haben, dass "Jamies Italian" umgestaltet wird. So sollen 1800 Jobs gerettet werden. Der Sprecher meint auch, die Zahlen seien falsch. Laut seiner Angabe belaufen sich die Schulden auf 7,5 Millionen Pfund, in Euro umgerechnet rund 8,4 Millionen Euro.

Gammelfleisch-Skandal

Die Restaurants sollen wohl auch in den Gammelfleisch-Skandal rund um den britischen Fleischlieferanten Russel Hume, verwickelt sein. Damals wurden alle Fleischgerichte von der Karte entfernt.

( kurier.at , anna , spi ) Erstellt am 13.02.2018