© Bruno Bueno

Outing
10/13/2012

"Ich bin Gault-Millau-Tester"

Am kommenden Donnerstag erscheint der neue Gault Millau 2013. Ein Gault Millau-Tester verrät einige Geheimnisse seines Berufes. Allerdings nicht seinen Namen.

Ich bin ein anonymer Gault Millau-Tester und ich möchte auch anonym bleiben. Kochen und Essen sind meine große Leidenschaft, ich habe schon mehrere Kochbücher geschrieben und mache jedes Jahr mindestens zwei kulinarische Entdeckungsreisen. Am Beginn war das Testen gar nicht so einfach. Eine große Schwierigkeit für mich war, in meiner Anfangszeit das Ausklammern von Interieur und den Leistungen der Bedienung. Bei Gault Millau hat man sich als Tester ausschließlich auf das Essen zu konzentrieren und bei unfreundlichem Personal ist man leicht abgelenkt. Wenn man schon länger für den Gault Millau testet, und ich mache das jetzt seit zwölf Jahren, reicht ein Blick in die Speisekarte und man weiß, wohin die Reise geht. Gewöhnlich hält man sich an die Empfehlungen der Küche, da ist die Chance, ein Gericht aus frischen Zutaten zu bekommen, am Größten. Aber was heißt "gewöhnlich"? In diesem Job ist nichts gewöhnlich und wenn es einmal so weit ist, sollte man aufhören.

 

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