Rezept: Pizokel Buchweizen & Kohl

Die Bilder können Sie im Rahmen einer Buchvorstell…
Foto: Michael Schinharl für ZS Verlag Aus dem Buch „Alpenküche vegetarisch“, ZS Verlag

Pizokel sind Nockerln aus Buchweizenmehl und eine Spezialität aus den Bündner Bergen in der Schweiz. Haben Sie Bärlauch bei der Hand, werfen Sie ihn zusammen mit dem Blattspinat in den Topf – damit kommt gleich ein bisschen Frühling in dieses Fastenzeit-Essen.

ZUTATEN
für 4 Personen


125 g Weizenmehl (universal)
175 g Buchweizenmehl
3 Eier (M)
175 ml Mineralwasser mit Kohlensäure
1 großer Bund Petersilie
250 g Kohlblätter (Wirsing)
200 g Blattspinat
1 große Karotte
90 g Butter
Pfeffer, Salz

Aufwand: * | Zubereitungszeit:  1 Stunde|
Preis: * | Kalorien: ca. 510 kcal/Person

Die beiden Mehlsorten in einer Schüssel mit 1 TL Salz, Eiern und Mineralwasser zu einem zähflüssigen Teig verrühren. Petersilienblätter abzupfen, sehr fein hacken und unter den Teig mischen. Den Teig 30 Minuten quellen lassen.
Inzwischen den Kohl in Stücke schneiden. Den Spinat verlesen, grobe Stiele entfernen. Die Karotte schälen und in dünne Scheiben schneiden. In einem Topf reichlich Salzwasser aufkochen und den Kohl darin 2 Minuten kochen. Die Karotte dazugeben, 3 Minuten mitköcheln. Den Spinat dazugeben und kochen, bis er zusammenfällt. Alles in ein Sieb abgießen, kalt abschrecken und abtropfen lassen.
Erneut in einem Topf reichlich Salzwasser aufkochen. Den Nockerlteig portionsweise auf ein Brett streichen und mit einem großen Messer breite Streifen davon ins Wasser abstechen. Einmal aufkochen, mit dem Schaumlöffel herausheben, in einem Sieb kalt abschrecken und abtropfen lassen.
Wenn alle Pizokel gegart sind, 80 g Butter in einer großen Pfanne zerlassen. Die Pizokel mit dem Gemüse darin schwenken und erwärmen. Die restliche Butter in Stückchen untermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, heiß servieren.

Aus dem Buch „Alpenküche vegetarisch“, ZS Verlag, 25,60 €

Tipp: Buchweizen ist kein Getreide, sondern gehört zur Familie der Knöterichgewächse. Er beinhaltet deshalb auch kein Gluten.

heidi.strobl@kurier.at

freizeit.at-button

(KURIER freizeit am Samstag) Erstellt am
Posts anzeigen
Posts schließen
Melden Sie den Kommentar dem Seitenbetreiber. Sind Sie sicher, dass Sie diesen Kommentar als unangemessen melden möchten?