Genuss
18.10.2017

Wird Pandan das neue Matcha?

Die "ostasiatische Vanille" erobert nun auch den Westen.

In der Küche Ostasiens sind die Blätter der immergrünen Pflanze Pandanus amaryllifolius – kurz Pandan – schon lange als Würzmittel beliebt. In den USA und Großbritannien werden die länglichen Gewächse auch in der westlichen Welt immer beliebter, nicht zuletzt durch die in Großbritannien äußerst populäre Fernsehköchin und Kochbuchautorin Nigella Lawson. Sie prognostiziert Pandan bereits als das neue Trend-Food. "Ich glaube, dass es das neue Matcha wird", sagte sie dem "Independent".In Restaurants sorgen derzeit etwa Pandan-Eis oder Pandan-Pfannkuchen für Aufsehen. Denn ebenos wie Matcha-Grüntee-Pulver gibt Pandan-Extrakt vielen Gerichten einen geschmacklichen und optischen Kick.

Aroma erinnert an Vanille und Nüsse

Pandan punktet durch sein spezielles Aroma, das Vanille – daher auch seine Bezeichnung als "ostasiatische Vanille" – ähnelt und auch als leicht nussig beschrieben wird. Der intensive Geschmack geht durch die Trocknung allerdings zum Teil verloren, weshalb die Blätter frisch oder als Essenz in Pastenform genutzt werden. Bei uns sind die Blätter tiefgekühlt oder als Paste in Asiamärkten erhältlich.

Mitgekochte Blätter oder giftgrüner Kuchen

In der Küche werden die frischen Blätter mitgekocht bzw. als " Verpackung" beim Dämpfen von Gerichten verwendet. Auch für diverse Süßspeisen sind sie in der malayischen oder thailändischen Küche eine beliebte Zutat. Mit etwas Pandan-Extrakt wird ein normaler Kuchen auch hierzulande zum giftgrünen Hingucker.