© STEIRERECK/MAG. MARIJA M. KANIZAJ

Rangliste 2017
03/16/2017

Falstaff kürt die besten Restaurants Österreichs

Der Restaurantführer Falstaff hat die besten Restaurants in Österreich gekürt: Zu den Gewinnern des Jahres gehören die Griggeler Stuba in Lech, das Ikarus Hangar-7 in Salzburg und das Mraz & Sohn in Wien.

von Anita Kattinger

Mehr als 240.000 Votings von 16.000 Gäste-Testern hat der Restaurantführer Falstaff heuer erhalten – bewertet wurden die Kategorien Essen, Service, Weinkarte und Ambiente. Unangefochten an der Spitze liegt auch weiterhin das Steirereck im Stadtpark. Mit 100 Punkten erhielt Patron und Küchenchef Heinz Reitbauer wieder die Maximalwertung.

In der Gesamtwertung liegen Döllerer in Golling, das Landhaus Bacher in Mautern und das Restaurant Obauer in Werfen ex aequo auf Platz zwei und mit 99 Punkten nur einen Hauch hinter dem Steirereck. Auf Platz drei liegen die Griggeler Stuba in Lech und das Ikarus Hangar-7 in Salzburg – ebenfalls mit 99 Punkten, allerdings nicht mit der – bei dieser Reihung entscheidenden – Küchenhöchstwertung von 50 Punkten. Dennoch gehören sie zu den Aufsteigern des Jahres. Zu den besten Neueinsteigern zählen das Ludwig Van in Mariahilf (89 Punkte) und Das Spittelberg (88 Punkte) in Neubau mit je zwei Gabeln.

Die Restaurantbewertungen von Falstaff, der Gabeln vergibt, sowie von Gault & Millau, der Hauben vergibt, zählen zu den wichtigsten Auszeichnungen der Branche.

4 Gabeln

Steirereck, 1030 Wien, 100 Punkte

Döllerer, 5440 Golling (S), 99 Punkte

Landhaus Bacher, 3512 Mautern (NÖ), 99 Punkte

Obauer, 5450 Werfen (S), 99 Punkte

Griggeler Stuba, 6764 Lech (V), 99 Punkte

Ikarus Hangar-7, 5020 Salzburg, 99 Punkte

Saag, 9212 Techelsberg (K), 98 Punkte

Paznauner Stube Trofana Royal, 6561 Ischgl (T), 98 Punkte

Silvio Nickol, 1010 Wien, 98 Punkte

Johanna Maier & Söhne, 5532 Filzmoos (S), 98 Punkte

Mraz & Sohn, 1200 Wien, 97 Punkte

Simon Taxacher, 6365 Kirchberg (T), 97 Punkte

T.O.M Pfarrhof, 8444 St. Andrä (ST), 97 Punkte

Alexander, 6264 Fügenberg (T), 96 Punkte

Senns Restaurant, 5020 Salzburg, 96 Punkte

Verdi, 4040 Linz (OÖ), 96 Punkte

Almhof Schneider Restaurant, 6764 Lech (V), 96 Punkte

Severin’s, 6764 Lech (V), 96 Punkte

Weinbank Restaurant, 8461 Ehrenhausen (ST), 96 Punkte

Mesnerhaus, 5570 Mauterndorf (S), 95 Punkte

Pfefferschiff, 5300 Hallwang (S), 95 Punkte

Tanglberg, 4655 Vorchdorf (OÖ), 95 Punkte

Triad, 2853 Krumbach (NÖ), 95 Punkte

Almhof Schneider Wunderkammer, 6764 Lech (V), 95 Punkte

Schlossstern, 9220 Velden (K), 95 Punkte

Steirerschlössl, 8740 Zeltweg (ST), 95 Punkte

Wien: Steirereck
Niederösterreich: Landhaus Bacher
Burgenland: Gut Purbach und Taubenkobel (ex aequo)
Oberösterreich: Verdi
Steiermark: T.O.M. Pfarrhof
Kärnten: Seerestaurant Saag
Salzburg: Döllerer und Obauer (ex aequo)
Tirol: Paznauner Stube
Vorarlberg: Griggeler Stuba

Der Falstaff Restaurantguide ist im Buch- und Zeitschriftenhandel und online unter falstaff.at/guides
zum Preis von 9,90 Euro erhältlich. Alle Bewertungen sind in der kostenlosen Falstaff-Restaurantguide-App
nachzulesen.

Gault&Millau: Österreich hat einen neuen Vier-Haubenkoch

Jetzt müssen die Österreicher tief durchatmen: Silvio Nickol, geboren in Hoyerswerda (Sachsen), reiht sich mit Heinz Reitbauer, den Obauer-Brüdern und Simon Taxacher in die Riege der Vier-Haubenköche ein – den besten Köchen Österreichs. Fünf Jahre, nachdem er im Wiener Palais Coburg angeheuert hatte, jubelt der 41-Jährige erstmals über 19 Punkte im Gault&Millau 2017.

Martina und Karl Hohenlohe, Chefredakteurin und Herausgeber des Restaurantführers, erklären die Kür mit seiner Bestleistung: "Silvio Nickol kocht so gut wie noch nie. Er hat seinen Weg nun gefunden, zeigt Mut zur Kompromisslosigkeit und vor dieser Kreativität können wir uns nur verneigen."
873 Restaurants bewerteten die Kritiker, 612 Lokale wurden mit einer oder mehreren Hauben ausgezeichnet(den Gault&Millau 2017 gibt es um 39 € im Buchhandel). Hier lesen Sie über dieVerlierer und Gewinnerund über die besten in denBundesländern.
Dennoch warnen die Chef-Tester angesichts der hohen Fixkosten in einem Haubenbetrieb und der strikten Compliance-Richtlinien vor weiteren Restriktionen seitens der Politik: "In keinem anderen Land, in dem derGault&Millauherausgegeben wird, gibt es in Relation zur Größe so eine Haubendichte, aber wenn sich die Situation weiter zuspitzt, sehen wir mit Bauchschmerzen in die Zukunft."

Die Deutschen kochen in Wien auf hohem Niveau

Lange waren österreichische Köche wie Eckart Witzigmann oder Johann Lafer Österreichs Aushängeschild in unserem Nachbarland, nun scheint es so, als würden sich besonders viele Deutsche hierzulande einen Namen machen. So konnte das Team rund umTim Mälzereine Haube für denSalon Plafondim Wiener MAK erkochen.
Die aufsehenerregendste Neueröffnung belohnten die Restauranttester übrigens mit hoher Wertung: Sören Herzig, der Mann hinter Star-Koch Juan Amador, erkochte fürAmadors Wirtshaus und Greißlereiaus dem Stand weg drei Hauben und wird mit dem Titel "Newcomer des Jahres 2017" belohnt. Ein Deutscher, erraten.
"A bisserl Hoamat" darf’s aber doch sein: Das auf Wild spezialisierte Gasthaus zum Bergmann in Turrach wurde mit dem Titel "Wirtshaus des Jahres" ausgezeichnet, "weil Schwein hat eh jeder".
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