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freizeit
10/22/2014

Jetset: Die Neue

von Barbara Reiter

Her mit den kleinen Französinnen! Sie stehen bei den 007-Machern besonders hoch im Kurs. Allerjüngstes Beispiel: Léa Seydoux wird das Bond-Girl im 24. Abenteuer von 007.

Vive la France! Bereits zum vierten Mal in Folge siegt bei den Bond-Girls französischer Charme. Eva Green, die Schönheit aus „Casino Royale“ (2006), wurde wie Bérénice Marlohe („Skyfall“ 2012) in Paris geboren. Und die gebürtige Ukrainerin Olga Kurylenko aus „Ein Quantum Trost“ (2008) wuchs ab ihrem 13. Lebensjahr ebenfalls in der Stadt an der Seine auf. Nun komplettiert also Léa Seydoux das hübsche Quartett. Die Neue ist im nächsten 007-Film zu sehen. Wenn im November die Dreharbeiten beginnen, wird sich zeigen, ob ihre Film-Figur das Schicksal der meisten Agenten- Gespielinnen teilt und stirbt – oder am Ende doch weiterleben darf.

Vielseitig: In „Blau ist eine warme Farbe“ spielt Léa Seydoux (r.) die lesbische Emma. Als Bond-Girl wird sie ihr Haar wohl anders tragen.

007-Geschichten

Der kürzeste Auftritt: Shirley Eaton war 1964 in „Goldfinger“ nur drei Minuten zu sehen – dann wurde sie ermordet.

Der schlechteste Auftritt: Denise Richards erhielt für ihre Rolle in „Die Welt ist nicht genug“ die Goldene Himbeere als schlechteste Darstellerin.

Der beste Auftritt: Ursula Andress war das erste Bond-Girl überhaupt. Sie löste 1962 mit ihrer freizügigen Rolle einen Bikini-Boom aus – denn vorher traute sich kaum eine Frau in den sexy Zweiteiler. Die Bikini-Szene aus „Dr. No“ (1962) ist wohl die bekannteste der Bond-Geschichte und machte Ursula Andress zum besten Bond-Girl aller Zeiten. Noch erotischer ist Ian Flemings Roman-Vorlage, in der Honeychild Rider nackt aus dem Wasser steigt.

„Und Bond, wie war die letzte Nacht?“ Ach Q, ein ständiges Auf und Ab ...“

Dauer-Darsteller: Roger Moore spielte sieben Mal Bond, Maud Adams (l.) drei Mal sein Girl. Britt Ekland wurde erst beim zweiten Vorstellungsgespräch engagiert – für „Der Mann mit dem goldenen Colt“.

Special News

Eunice Gayson, 83, spielte 1962 und 1963 in den ersten beiden Bond-Filmen „Dr. No“ und „Liebesgrüße aus Moskau“, die bisher einzige wirkliche Freundin von James Bond.

Maud Adams, 69, spielte drei Mal und damit so oft wie keine Dame in den 007-Filmen mit. Sie war Bond-Girl in „Der Mann mit dem goldenen Colt“ (1974) und „Octopussy“ (1983). In „Im Angesicht des Todes“ (1985) ist sie in einem Kurz-Auftritt zu sehen.

Barbara Bach, 67, war das einzige Bond-Girl mit österreichischen Wurzeln – ihr Vater war ein aus Österreich in die USA ausgewanderter Jude. In „Der Spion, der mich liebte“ spielte sie 1977 die russische Agentin Anya Amasova, die 007 als erste Frau die Stirn bot.

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