© KURIER/Jeff Mangione

freizeit
10/16/2013

Freizeitrose für Felix Mitterer

Für die kulturelle Leistung der Woche.

von Peter Jarolin

Der Tiroler war bzw. ist ein exzellenter Schauspieler, was zuletzt auch im Stadttheater Walfischgasse wieder zu beobachten war. Er ist ein glänzender Drehbuchautor, was man nicht nur vor vielen Jahren bei der „Piefke-Saga“, sondern auch bei „Tatort“-Folgen und anderen Großprojekten realisierte. Mitterer, der sich selbst „Tiroler Heimatdichter und Volksautor“ nennt, ist längst aber auch einer der wichtigsten österreichischen Dramatiker. Das war nun wieder im Theater in der Josefstadt nachzuprüfen, wo sein Stück „Der Fall Jägerstätter“ mit Gregor Bloeb aufgeführt wurde. In diesem Werk geht es um den von den Nazis zum Tode verurteilten (und erst vor kurzem seliggesprochenen) Wehrdienst- verweigerer. Mitterer hat aus dem Stoff nicht einfach eine Passions- geschichte gemacht, sondern er erzählt die Geschichte eines Außenseiters, Sturschädels und Unruhestifters, der langsam zum Helden reift. Ein wichtiges Stück.

DIE FREIZEIT VERLEIHT FÜR DAS AUSSERGEWÖHNLICHSTE KULTURELLE ERLEBNIS JEDE WOCHE EINEN ROSENSTRAUSS VON IHREN ÖSTERREICHISCHEN FLORISTEN UND WIENER GÄRTNERN.

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