freizeit
09/18/2013

von Michael Horowitz

Berühmt sein. Leben in einer Luftblase.
Reiz und Risiko des Ruhms. Celebrity-Alltag. Rasanter Aufstieg und tiefer Absturz. Auf dem roten Teppich stolzierend mit gnadenlosem Erfolgszwang. Man gehört der Öffentlichkeit. Stars leben das Leben, das sich die meisten nicht zu leben trauen. Voller Glanz, Glamour und Exzentrik. In einer Scheinwelt. Mit geborgtem Glück und ohne Intimsphäre. Wie hält man das durch? Die Liste derer, die es nicht geschafft haben, ist lang: Marilyn Monroe und Elvis Presley, Jimi Hendrix, Janis Joplin und Amy Winehouse. Und unser Falco. Das ständige Bedürfnis nach Beifall. Exzesse, Depressionen, Alkohol, Drogen und zerstörerische Selbstzweifel als Begleiter in einem Leben am Limit. Mit Entzug, Therapie und totalem Rückzug aus der Öffentlichkeit als Zwischenstationen. Prominenz, hat der Schriftsteller John Updike attestiert, sei eine Maske, die sich ins Gesicht fresse. Menschen, die von Marketing-Millionen zum Markenprodukt reduziert werden. Zwischen dem glorifizierten Ich und dem wahren Ich kann der bejubelte Star dann oft nicht mehr unterscheiden.

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