Einfache Sprache
15.05.2017

Wie werden Kleintiere richtig transportiert?

Wenn man sein Haustier irgendwohin mitnimmt, sollte man wissen wie man es transportiert. Hier ein kurzer Überblick:

Link zum Original-KURIER-Artikel

Ganz Egal ob man eine Schildkröte, einen Gecko oder einen Vogel als Haustier hat,
das Tier sollte entsprechend transportiert werden.
Transportieren bedeutet, mitnehmen oder auch wohin bringen.
Die Ärztin im Tiergarten Schönbrunn Katharina Reitl sagt,
dass sie schon aufgescheuchte Vögel in Riesenkäfigen,
und halb erfrorene Schildkröten zur Behandlubng bekommen hat.

Katharina Reitl arbeitet mit der Tageszeitung KURIER zusammen
und gibt immer wieder wichtige Tipps und Informationen als KURIER-Tiercoach.
Coach ist Englisch und heißt Trainer oder Trainerin.
Sie weiß, dass es sehr wichtig ist, die Tiere beim Transport
so wenig wie möglich zu stressen.
Und sie weiß auch, dass das
die Arbeit vom Tierarzt erleichtert.

Hier ein kurzer Überblick:

Vögel
Vögel verstecken ihre Krankheit unter den
aufgeblasenen Federn wenn sie gestresst sind.
Katharina Reitl sagt: „Eine Holzbox mit
Gitter vorne und Schiebetür hinten ist ideal“.
Beim Transport wird das Tier von einem
weichen Tuch oder einer Decke geschützt.
Der kleine Käfig ist auch für
die Behandlung zuhause praktisch.
So kann man vorsichtig reingreifen
und schreckt den Vogel nicht zu sehr auf sonst versteckt er sich.

Reptilien
Reptilien sind Wirbeltiere wie Krokodile, Schlangen oder Echsen.
Schildkröten sind empfindlich bei schwankenden Temperaturen
vor allem in der Zeit um ihren Winterschlaf.
Problem ist ein unterkühltes Tier aber auch ein überhitztes Tier.
Der KURIER-Tiercoach sagt:
Für den Transport in der Zeit um den Winterschlaf
brauchen Schildkröten eine Box aus Styropor.
Styropor ist ein weißer Hartschaum,
der keine Hitze oder Kälte reinlässt.
Bei Schildkröten aus Freilandhaltung reicht
ein Wäschekorb oder eine kleine Wanne mit Heu.
Freilandhaltung bedeutet, dass sich
die Tiere im Freien bewegen können.
Andere Reptilien und Lurche fühlen sich auf
einer befeuchteten Küchenrolle oder im Wasser wohl.

Exoten
Exoten sind Tierarten, die nicht bei uns heimisch sind.
Exoten werden von einer Wärmeflasche
in wasserdichten Schachteln warm gehalten.
Die Tiertrainerin sagt: „Chamäleons und Geckos sind am besten
in einer Fauna-Box unterwegs“.
Das ist eine Box aus Plastik mit einem Deckel mit Löchern.
Durch die durchsichtigen Scheiben
sieht der Tierarzt, was ihn erwartet.

KURIER-Tiercoach Katharina Reit fasst zusammen:
„Wichtig ist, dass sich Halter den Transport überlegen,
bevor es zu einer Akutsituation kommt.
Und, dass sie geeignete Transportmittel griffbereit haben“.
Damit meint sie, dass sich Tierbesitzer gut vorbereiten sollten
bevor es gefährlich für sie oder die Tiere wird.