Einfache Sprache
29.11.2017

Wie man zu Silvester Stress für Hunde vermeiden kann

Für Hunde bedeutet das Abschießen von Feuerwerks-Körpern zu Silvester sehr großen Stress. Eine Expertin erklärt, wie man Hunden helfen kann, damit sie sich weniger fürchten.

Link zum Original-KURIER-Artikel

Für Hunde und andere Haustiere
bedeutet der Silvester-Abend extremen Stress.
Der Grund dafür ist der Lärm von den Feuerwerks-Körpern.
Der KURIER-Tiercoach Katharina Reitl gibt Tipps,
wie man den Tieren helfen kann,
damit sie nicht so viel Angst haben.

Katharina Reitl sagt: „Hunde können die Knallerei
und die bunten Lichter nicht zuordnen.
Für viele ist der 31. Dezember wirklich ein dramatisches Erlebnis“.
Sie sagt auch, dass man als erstes herausfinden muss,
wie viel Angst das Haustier hat.
Danach kann man klären,
ob das Haustier mit Medikamenten, Anti-Stress-Training,
pflanzlicher Medizin oder Futter-Zusatzstoffen behandelt wird.
Die richtigen Medikamente machen die Tiere ruhiger,
ohne sie zu betäuben.
Auch natürliche Medizin wie zum Beispiel Muttermilch-Eiweiß
zeigten eine gute Wirkung.

Damit diese Mittel gut wirken,
sollte man sie den Tieren aber
schon etwa 1 Monat vorher geben.
Die Tiere ruhigzustellen sollte
allerdings nur mehr der letzte Ausweg sein.
Schwere Medikamente belasten nämlich
das Herz-Kreislauf-System stark.

Eine weitere Möglichkeit ist es,
die Tiere langsam an die lauten Geräusche zu gewöhnen.
Das kann man zum Beispiel machen,
indem man mit ihnen Spaziergänge
in der Nähe von lauten Orten macht.
Am 31. Dezember sollte man als Besitzer Ruhe ausstrahlen,
das gibt den Tieren nämlich ein Gefühl
von Sicherheit und beruhigt sie.
Katharina Reitl sagt,
dass man Welpen bei dem Höllen-Lärm
auf keinen Fall alleine zuhause lassen darf.