Einfache Sprache
11.07.2017

Was man bei Verspätungen tun muss

Es kommt oft vor, dass Menschen zu spät zur Arbeit kommen. Aber nicht alle wissen, wie sie sich dann verhalten sollen.

Link zum Original-Kurier-Artikel

Es gibt verschiedene Gründe, warum man zu spät
zur Arbeit kommt.
Zum Beispiel, weil die U-Bahn zu spät kommt,
das Auto nicht startet oder es auf der
Autobahn einen Stau gibt.
Wenn man nicht selbst schuld daran ist,
dass man zu spät ist, bekommt man trotzdem sein Gehalt.
Das gilt auch, wenn man aus dem Urlaub oder einer
Dienstreise mit dem Flugzeug zurückfliegt
und der Rückflug verschoben wird oder ausfällt.

Die Mitarbeiter sind aber verpflichtet einzuplanen,
dass es zu Verkehrs-Störungen kommen kann.
Sie müssen alles tun, um eine Dienst-Verhinderung zu vermeiden.
Zum Beispiel, wenn allgemein bekannt ist,
dass es bei bestimmten Zug-Linien Bauarbeiten gibt,
muss man selbst noch eine Extra-Wegzeit einplanen.
Man kann auch ein anderes Verkehrs-Mittel nehmen.
Egal warum man später kommt, der Chef
muss aber informiert werden.

Selbst Schuld hat man, wenn man verschläft, zu spät losfährt,
oder beim Rückflug darauf vertraut, dass das Flugzeug
rechtzeitig startet, obwohl die Flug-Linie gerade streikt
und deshalb Flüge ausfallen.
Streiken ist, wenn Mitarbeiter für längere Zeit ihre Arbeit
unterbrechen, um für bessere Arbeits-Bedingungen zu kämpfen.
Für das Zuspätkommen kann man Urlaubstage verlieren
und auch das Gehalt wird vielleicht nicht weiter ausgezahlt.
Wenn man mehrmals zu spät kommt und selbst schuld daran ist,
kann man auch gekündigt werden.

Jeder Mitarbeiter bekommt einen Arbeits-Vertrag.
In dem steht, was genau passiert, wenn man zu spät kommt
oder gar nicht.