Einfache Sprache
17.10.2017

Was eine Linzerin in Kenia erlebt

Daniela Riess arbeitet seit 4 Monaten freiwillig ohne Bezahlung als Lehrerin in Kenia. Die 24-jährige Linzerin erzählt über ihre guten und schlechten Erfahrungen.

Link zum Original-KURIER-Artikel

Die 24-jährige Linzerin Daniela Riess,
arbeitet seit 4 Monaten ehrenamtlich als Lehrerin in Kenia.
Sie spricht über gute und schlechte Erfahrungen,
die sie dabei gemacht hat.

Daniela Riess hat ihre Klasse gefragt: „War jemand von euch
schon einmal Opfer von Gewalt in der Familie?“
Daraufhin sind die Schüler
der 7. Klasse in schallendes Gelächter ausgebrochen.
Die Schüler antworteten: "Nicht einer
von uns wird geschlagen, sondern alle".

Daniela Riess arbeitet in der Helping Hands Community School,
die in der Nähe der Haufenstadt Mombasa in Kenia liegt.
Daniela Riess wirkt fassungslos,
wenn sie über ihre Erfahrungen spricht.
Die Schule in Kenia,
wird mit privaten Spenden-Geldern bezahlt.

Die Linzerin schreibt auch auf
einer Internet-Seite über ihre Erfahrungen in Kenia.
Ihre Arbeit als Deutsch-Lehrerin für die 4. und 7. Klasse
wird insgesamt 6 Monate dauern.
Daniela hilft außerdem auch, Kleider-Spenden zu verteilen
und Berichte zu schreiben.

Die Linzerin sagt: „Zur Zeit bastle ich
mit den Kleinsten Weihnachtskarten,
die ihre Paten dann als Dankeschön bekommen“.
Sie begleitet auch oft
die Sozial-Arbeiterin der Schule zu armen Familien.