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21.06.2017

Video-Beweis bei Fußball-Spielen getestet

Der Video-Beweis wird zum Test bei Fußball-Spielen eingesetzt. Dabei unterstützen ausgebildete Video-Assistenten den Schiedsrichter bei seinen Entscheidungen.

Link zum Original-kurier-Artikel

Im Fußball wird zurzeit bei verschiedenen Fußball-Spielen
der Video-Beweis getestet.
Damit will man in bestimmten Situationen sichergehen,
dass der Schiedsrichter die richtigen Entscheidungen trifft.
Der Video-Beweis wird aber nur in
spielentscheiden Situationen verwendet werden.
Dazu zählen zum Beispiel, Tore, rote Karten, Abseits,
oder auch Elfmetern.

Aber wie funktioniert der Video-Beweis?
Mehrere Video-Assistenten sehen sich
über viele Bildschirme das Spiel an.
Wenn sie eine grobe Fehlentscheidung vom
Schiedsrichter bemerken, informieren sie ihn darüber.
Dieser kann seine Entscheidung daraufhin wieder verändern.
Der Schiedsrichter muss die Entscheidung
von seinen Kollegen aber nicht anerkennen.
Die Zuschauer werden vom Schiedsrichter darüber informiert,
dass gerade der Video-Beweis verwendet wird.
In diesen Situationen zeichnet der Schiedsrichter
ein Rechteck in die Luft.

In Russland wird der Video-Beweis zurzeit getestet.
Der Video-Beweis hat bereits viel dazu beigetragen,
richtige Entscheidungen zu treffen.
Allerdings führen die Pausen, die für den Video-Beweis
benötigt werden, für Verwirrung bei Spielern
und den Zuschauern.
Die längste Pause dauerte bisher 2 Minuten.
Einige Leute sind gegen den Video-Beweis,
weil Fußball ein sehr schneller Sport ist.
Die Pausen sorgen dafür, dass die Spannung
beim Spielen verloren geht.
Es sind auch nicht alle Spieler einverstanden
mit dem Video-Beweis.
Sie sagen, dass es schwierig wird,
sich daran zu gewöhnen.

Im März 2018 wird darüber beraten, ob der Video-Beweis
auch bei der Welt-Meisterschaft 2018 eingesetzt wird.
Der FIFA-Chef Gianni Infantino ist für die Einführung
vom Video-Beweis.
Die FIFA ist der Welt-Fußball-Verband und
organisiert die Welt-Meisterschaft.
Infantino ist sehr glücklich mit der technischen
Unterstützung für die Schiedsrichter.
Infantino sagt, dass die Tests dabei helfen, die Abläufe
und die Verständigung miteinander zu verbessern.

Der Video-Beweis wird nun weiter getestet,
auch in Deutschland.
Dafür wurden 23 Schiedsrichter als
Video-Assistenten ausgebildet.
Den Schiedsrichtern am Spielfeld wird noch beigebracht,
wie sie den Zuschauern richtig zeigen, dass der
Video-Beweis eingesetzt wird.
Nach weiteren Tests wird der IFAB
entscheiden, ob der Video-Beweis
in Zukunft eingesetzt wird.
Der IFAB ist ein weltweiter Verband, der Änderungen
von Fußballregeln bespricht und beschließt.