Redaktionssitzung bei der Straßenkinderzeitung Balaknama

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Einfache Sprache
09/09/2016

Straßen-Kinder als Zeitungs-Schreiber

In der indischen Haupt-Stadt Neu-Delhi schreiben Straßen-Kinder für ihre eigene Zeitung.

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In der indischen Haupt-Stadt Neu-Delhi
haben Straßen-Kinder eine eigene Zeitung gegründet.
Die Zeitung heißt „Balaknama“.
Das heißt auf Deutsch „Die Stimme der Kinder“.
Die Zeitung, erscheint 4 Mal im Jahr
und hilft Kindern und Jugendlichen,
die auf der Straße leben.
In indischen Städten gibt es sehr viele Straßen-Kinder.
Kaum jemand kümmert sich um sie.
In Neu-Delhi leben 51.000 Kinder auf der Straße.

Shambhu ist 17 Jahre und einer der Herausgeber
von der Zeitung.
Er sagt, die Zeitung ist ihre Stimme, um zu zeigen,
was sie täglich durchmachen müssen.
Und das ihr Leben auch etwas wert ist.
Shambhu arbeitet am Tag in einer Auto-Wäscherei.
Bei der Zeitung arbeiten neben 4 Zeitungs-Schreibern
auch 64 Menschen, die Nachrichten sammeln.
Sie werden auch die "Baantooni" genannt.
Das heißt "die Redeseligen".
Sie werden so genannt, weil sie meist nicht lesen
oder schreiben können.

Die Zeitung soll darauf aufmerksam machen,
dass die Straßen-Kinder in Indien oft schlecht
behandelt werden.
Sie soll auf die Grausamkeiten und
Ungerechtigkeiten aufmerksam machen,
die Straßen-Kinder erleben müssen.
Jyoti, ein anderer Zeitungs-Schreiber sagt,
dass sie oft geschlagen und vertrieben
werden.

Die Zeitung ist ein Erfolg, es werden schon
8000 Stück gedruckt.
Eine indische Wohltätigkeits-Organisation
übernimmt die Kosten für den Druck
und die Verteilung von den Zeitungen.
Die Zeitung wird auf Märkten, Polizei-Stationen
und auf der Straße verteilt.