Einfache Sprache
18.08.2017

„Sook-Station“: Urlaub im Gefängnis-Hotel

In der thailändischen Hauptstadt Bangkok gibt es das Hotel „Sook-Station“. Dieses ist aufgebaut wie ein Gefängnis.

Link zum Original-KURIER-Artikel

In der Stadt Bangkok gibt es ein Hotel, das aufgebaut ist wie ein Gefängnis.
Das Hotel in Bangkok, der Hauptstadt von Thailand, heißt „Sook-Station“.
Ein Zimmer bekommt man in dem Hotel ab 47 Euro.
Statt einem Zimmerschlüssel bekommt man eine
schwarz-weiße Uniform und eine Häftlingsnummer.

Mit der Uniform und der Häftlingsnummer
wird ein Foto gemacht, ein sogenanntes Fahndungsfoto.
Auf dem Schild mit der Häftlingsnummer steht die Zimmernummer,
mit diesem kann man dann das Zimmer betreten.
Die Zimmer sehen aus wie Gefängnis-Zellen.
Die Zimmer sind 8 Quadrat-Meter groß und haben
Metalltüren und Stockbetten, außerdem sind die Fenster vergittert.

In dem Hotel gibt es eine Sperrstunde, zu dieser müssen
die Gäste zurück in ihren Zimmern, also in ihren Zellen sein.
Den Rest der Zeit können die Hotelgäste im Hof verbringen,
dieser ist natürlich auch vergittert.
Wenn die Gäste das Hotel verlassen, bekommen sie
als Erinnerung einen Ausdruck von ihrem Vorstrafen-Register.
Das Vorstrafen-Register ist eine Liste bei der Polizei, in der steht,
welche und wie viele Straftaten jemand begangen hat.
Im Hotel erhält man aber nicht den echten Strafregister-Auszug,
sondern nur eine Scherz-Version.

Die Gäste können in dem Hotel aber zwischen einem
Gefängnis-Zimmer und einem normalen Doppelzimmer wählen.
Es gibt in dem Hotel auch einen Whirlpool, einen Entspannungs-Bereich, getrennte Arbeitsplätze, eine Dach-Terrasse und ein Gasthaus.

Zu seiner Entscheidung, das Hotel in Thailand zu eröffnen, sagt der Besitzer: „Die meisten Gäste mögen es, weil es einzigartig und komfortabel ist“.
Der Besitzer von dem Hotel sagt auch: „Die Idee zur Eröffnung des Hotels kam aus meinem Lieblingsfilm „The Shawshank Redemption“.
Ich wollte meinen Träumen folgen und habe es eröffnet."