Wasser-Kraftwerk Graz

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02/16/2017

Proteste gegen Bau-Projekte

Große Baustellen werden immer strenger auf Umweltfreundlichkeit geprüft. Trotzdem protestieren viele Menschen dagegen.

Link zum Original-KURIER-Artikel

In Graz kletterten letzte Woche viele Menschen auf die Bäume,
um den Bau von einem Wasser-Kraftwerk zu verhindern.
Ein Wasserkraftwerk ist ein Kraftwerk,
das mit Wasser umweltfreundlich Strom erzeugt.
Das Wasser-Kraftwerk soll an der Mur gebaut werden.
Die Mur ist ein Fluss in der Steiermark.

In Wien untersagt ein Gericht
den Bau von einer 3. Piste am Flughafen Schwechat,
weil es die Klima-Ziele gefährdet.
Die Begründung war,
dass eine 3. Piste die Luft zu stark verschmutzt.

Bei Groß-Baustellen nimmt man nicht immer Rücksicht
auf die Natur und die Bevölkerung.
Damit ist es verständlich, dass sich Menschen aufregen und demonstrieren.
Aber es hat sich viel geändert.

Das sieht man auch beim Wasser-Kraftwerk,
das in Graz gebaut werden sollte.
Das Projekt wurde bereits 2009 geprüft,
ob es umweltfreundlich ist.
Insgesamt dauerte die Prüfzeit 4 Jahre
und es gab 80 Gutachter.
Die Gutachter haben alles geprüft
und viele Lösungen gefunden.

Es gab zum Beispiel Pläne, das Fledermäuse übersiedelt
werden sollten.
Für Fische sollten Rückzugsgebiete gebaut werden,
Vogelnistplätze sollten aufgestellt werden,
und für Fischotter und Nattern sollten Verstecke
und Nester gebaut werden.
Außerdem darf nur am Tag gearbeitet werden.
Die Bauarbeiten dürfen nicht so laut sein
und keine giftige Stoffe verwendet werden.
Trotzdem wird immer noch gegen das Kraft-Werk protestiert.

Können in Österreich überhaupt noch große Dinge gebaut werden?
Das fragte die Tageszeitung KURIER den Grazer Bürgermeister
Siegfried Nagl.
Nagl antwortet, dass es sehr strenge Regeln
für große Bau-Projekte gibt.
Aber selbst wenn alles erfüllt ist, und alle Regeln eingehalten werden,
protestierten immernoch Menschen dagegen.

Nagl sagt auch, dass heutzutage
gegen jedes größere Bau-Projekt protestiert wird.
Er meint, wenn das so weitergeht,
will keiner mehr in Österreich bauen.

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