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22.01.2018

Neuer Impfstoff gegen Pollen

In Wien wurde ein neuer Impfstoff gegen Pollen-Allergie hergestellt. Wissenschaftler hoffen, dass der Impfstoff bereits im Jahr 2021 erlaubt wird.

Link zum Original-KURIER-Artikel

Auf der ganzen Welt leiden ungefähr
400 Millionen Menschen an einer Pollen-Allergie.
Während der Pollen-Zeit müssen diese Menschen niesen,
bekommen Atemprobleme oder haben das Gefühl,
ihre Augen brennen.
Sie sind auch schnell erschöpft.
Die medizinische Universität Wien hat mit der
Wiener Firma „Biomay AG“ zusammengearbeitet.
Gemeinsam haben sie einen neuen Impfstoff
gegen Pollen-Allergie entwickelt.
Der Impfstoff wird „BM32“ genannt.

„BM32“ wurde in 11 europäischen Zentren
an 180 Patienten getestet.
Die Teilnehmer der Untersuchung bekamen
4 Mal im ersten Jahr eine Spritze.
Im 2. Jahr hat nur noch eine Spritze ausgereicht.
Dabei konnte festgestellt werden, dass die Allergie
von Untersuchungs-Teilnehmern nicht mehr so schlimm war.
Durch den Impfstoff ging es den Teilnehmern viel besser.
Es konnte auch festgestellt werden, dass je stärker
man an der Pollen Allergie leidet, desto besser
wirkt der Impfstoff „BM32“.

Mit dieser Therapie sind viel weniger Spritzen
im Jahr nötig.
Bei der jetzigen Therapie sind etwa 25 bis 30 Spritzen
im Jahr notwendig.
Oder Patienten nehmen stattdessen täglich eine Gräser-Tablette.
Im Jahr 2019 soll es noch eine weitere Untersuchung
an Kindern geben.
Der Impfstoff soll schon im Jahr 2021 erlaubt werden.

Bei der Untersuchung kam auch heraus, dass der Impfstoff
auch bei anderen Krankheiten helfen könnte.
Der Impfstoff könnte bei Hepatitis B, Katzen-Allergie,
Asthma und gegen Hausstaub-Allergien wirksam sein.