Eine rote Stelle im menschlichen Gehirn auf einem Röntgenbild

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02/28/2017

Neue Behandlung bei Schlaganfällen?

Es gibt eine neue Methode. Die soll helfen, Schlaganfälle besser zu behandeln.

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Es gibt eine neue Behandlungs-Methode,
die helfen soll schlimme Folgen von Schlaganfällen
zu verhindern.
Bei der Methode wird den Patienten
ein dünner Schlauch in die Blutgefäße gesteckt,
um so Blut-Gerinnsel zu entfernen.
Blut-Gerinnsel ist angesammeltes Blut,
das zusammenklebt und so die Blut-Gefäße
verschließen kann.
Es kann dann zu einem Herz-Infakt kommen.
Wenn die Blut-Gerinnsel das Gehirn erreichen,
kann es zu einem Schlaganfall kommen.

Stefan Kiechl ist Arzt und Präsident der österreichischen Gesellschaft
für Schlaganfall-Forschung aus Innsbruck.
Innsbruck ist die Hauptstadt vom Bundesland Tirol.
Er sagt, dass Österreich eines der 1. Länder in Europa ist,
wo die neue Methode in jedem Bundesland
angewendet werden kann.
Die Behandlungs-Methode ist aber nicht einfach.
Es müssten mehr Ärzte mit anderen Berufs-Gruppen zusammenarbeiten.
Ein Arzt, der mit der neuen Methode schon Erfahrungen gesammelt hat,
sagt, dass alle motiviert sein müssen.
Sie müssen in der Gruppe arbeiten können
und es kommt wirklich auf jede Minute an.
Für so einen Eingriff sind etwa 6 Spezialisten notwendig.
Die neue Methode wird bei Schlaganfällen eingesetzt,
bei denen die großen Hirngefäße
von größeren Blut-Gerinnseln verschlossen wurden.

Mehrere Studien zeigten, dass mit der neuen Behandlungs-Methode
die Wahrscheinlichkeit höher ist,
dass man einen Schlaganfall ohne bleibende Schäden überlebt.
Nach einem Schlaganfall muss die neue Methode
innerhalb von 6 Stunden angewendet werden.
Ärzte warnen aber, dass es nicht heißt,
dass die Ärzte 6 Stunden Zeit haben, zu den Patienten zu kommen.
Bei einem Schlaganfall sterben jede Minute 2.000 Nerven-Zellen
und es zählt wirklich jede Minute.
Bei einem Großteil der Menschen mit einem Schlaganfall,
konnte die neue Behandlungs-Methode schon angewendet werden.
Vor 3 Jahren wurden 300 Blut-Gerinnsel
mit der neuen Behandlungs-Methode entfernt.
Letztes Jahr waren es schon 650.
Der Arzt Stefan Kiechel und seine Kollegen rechnen damit,
dass es immer mehr werden.

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