Einfache Sprache
19.04.2017

Malala ist Ehrenbürgerin von Kanada

Letzten Mittwoch wurde Malala Yousafzai in Kanada zur Ehrenbürgerin ernannt.

Link zum Original-KURIER-Artikel

Am Mittwoch, 12. April, wurde Malala Yousafzai in Kanada,
zur Ehrenbürgerin ernannt.
Malala Yousafzai ist Kinderrechts-Aktivistin und hat schon
den Friedens-Nobelpreis bekommen.
Der Friedens-Nobelpreis ist der wichtigste Friedenspreis,
der nach dem schwedischen Erfinder Alfred Nobel
benannt wurde.
Kinderrechts-Aktivisten setzen sich für die Rechte
von Kindern auf der ganzen Welt ein.

Justin Trudeau ist Premier-Minister von Kanada.
Er hielt eine Rede, als Malala den Titel bekommen hat.
Er sagte, dass Malala eine Weg-Begleiterin ist.
Weg-Begleiter nennt man Menschen, die etwas tun,
das für zukünftige Entwicklungen wichtig ist.

Malala Yousafzai lobte in einer Rede vor dem kanadischen
Parlament, die Einwanderungs-Politik von Kanada.
Die Einwanderungs-Politik nennt man eine Art, wie ein Land
mit Flüchtlingen und Einwanderern umgeht.
Sie sagte, dass sie betet, dass die Menschen in Kanada
ihre Häuser und Herzen weiter für die schwächsten
Kinder und Familien öffnen.
Und, dass sich andere Länder ein Beispiel an Kanada
nehmen sollten.

Malala Yousafzai wurde 2012 in ihrer Heimat Pakistan
angeschossen, weil sie sich für die Bildung von Mädchen einsetzte.
Inzwischen lebt sie mit ihrer Familie in Großbritannien.
2014 bekam sie, zusammen mit dem
Kinderrechts-Aktivisten Kailash Satyarthi den Friedens-Nobelpreis.