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29.11.2016

Kubas ehemaliger Präsident, Fidel Castro, ist tot

Fidel Castro ist tot © Bild: APA/AFP/ADALBERTO ROQUE

Der ehemalige Präsident von Kuba ist mit 90 Jahren verstorben. Es gibt Menschen, die das freut und andere, die das eher traurig macht.

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Fidel Castro ist verstorben.
Fidel Castro war der Präsident von Kuba.
Er wurde 90 Jahre alt.
In Kuba feiern ihn viele Menschen als Helden
und Revolutions-Führer.
Eine Revolution ist ein politischer Wechsel,
der von bestimmten Gruppen erzwungen wird.
Das ist die Einführung einer neuen Staatsform
oder der Austausch von Machthabern.

Das kann entweder friedlich passieren oder so gewaltsam,
wie es Castro getan hat.
Er kämpfte vor über 50 Jahren für Kuba
gegen den damaligen kubanischen Präsidenten
und Diktator Batista.
Ein Diktator ist jemand, der alleine bestimmt,
was in seinem Land erlaubt ist und was nicht.
Castro hatte sich damals auch Amerika zum Feind gemacht.
Damit hatte er automatisch die Hilfe von Russland,
weil Russland immer sehr stark gegen Amerika war.

Castro war seit 1959 selbst Präsident
und Diktator von Kuba.
Viele Menschen in Kuba waren trotzdem für ihn,
weil er dafür gesorgt hat, dass Wohnungen billig sind.
Es konnte auch jeder zur Schule gehen und Castro
hat ein kostenloses Gesundheits-System eingeführt.
Deswegen waren viele Menschen sehr zufrieden
mit Castro als Präsident.

Castro hat aber auch Menschen töten lassen,
die gegen ihn und seine Regierung waren.
Deswegen freuen sich auch viele Menschen über seinen Tod.
Er sorgte auch dafür, dass die Medien in Kuba
nichts Schlechtes über ihn schreiben.
Medien sind Fernsehen Zeitungen, das Radio
und das Internet.
Er hat auch dafür gesorgt, dass sehr viele Menschen
aus Kuba, nicht mehr in Kuba leben dürfen.
Diese Menschen leben jetzt in anderen Ländern.

Castro ist über die Jahre sehr krank geworden.
Deswegen hat er 2006 seinen jüngeren Bruder Raul
zum Präsidenten gemacht.
Raul ist 85 Jahre alt und war mit Fidel Castro
in der Revolution.
Raul Castro hat angekündigt, in Zukunft mit Amerika
zusammen arbeiten zu wollen.
Fidel war eigentlich immer gegen Amerika,
hat aber Raul nicht daran gehindert, dass er den
amerikanischen Präsidenten Barack Obama nach Kuba einlädt.