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01.03.2018

Königspinguine gefährdet

Der Klimawandel bedroht gerade die Lebensräume von Königspinguinen. Aber es gibt auch Hoffnung für die Tiere.

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Es gibt immer weniger Brutplätze für die Königspinguine. Daran ist der Klimawandel schuld. Klimawandel nennt man die Veränderung der Temperaturen auf der Erde. Der Klimawandel bedroht einen sehr großen Teil von allen Königspinguinen und ihren Brutplätzen. Ein Brutplatz ist ein Ort, an dem Tiere ihre Eier legen und ihre Kinder auf die Welt bringen. Wenn sich das Klima weiter so verändert, verlieren über eine Millionen Königspinguine ihre Brutplätze. Königspinguine leben auf Inseln, die in der Nähe von der Antarktis liegen. Sie brauchen für ihre Brutplätze Strände, an denen das ganze Jahr kein Eis ist. Die Antarktis ist ein großes, kaltes Gebiet, in der Nähe vom Südpol.

Durch den Klimawandel ändern sich auch die Strömungen im Meer. Durch bestimmte Strömungen haben die Königspinguine immer leicht Nahrung in der Nähe von ihren Brutplätzen bekommen. Jetzt müssen die Eltern von kleinen Königspinguinen immer weiter weg von den Brutplätzen gehen, um Nahrung für ihre Kinder zu bekommen. Das könnte bald dazu führen, dass die Jungtiere zu wenig Nahrung bekommen.

Forscher haben berechnet, dass ungefähr die Hälfte von allen Königspinguinen ihren Lebensraum verlieren werden. Das betrifft vor allem die Königspinguine auf den Crozet-Inseln und den Prinz Edward-Inseln. Der Lebensraum von vielen Königpinguinen wird sich stark verändern, weil sie immer weiter für Nahrung laufen müssen. Das Problem dabei ist, dass sich nicht viele Inseln in dem Gebiet für Brutplätze von Königspinguinen eignen.

Forscher sagen aber, dass Klima-Veränderungen nichts Neues für diese Königspinguine sind. Sie haben festgestellt, dass sich die Königspinguine schon ein paar Mal an Klima-Veränderungen anpassen mussten. Das letzte Mal mussten sich die Königspinguine vor 20 000 Jahren an Klima-Veränderungen anpassen. Das macht den Forschern Hoffnung. Die Forscher sagen, dass die Königspinguine scheinbar gut darin sind, neue und sichere Brutplätze zu finden. Die Inseln „Heard“, „Bouvet“ und „ Südgeorgien“ bieten zumindest teilweise Möglichkeiten für neue Brutplätze für die Königspinguine.