Einfache Sprache
18.03.2016

Immer mehr Lehrer melden viele Schul-Probleme

Lehrer und Schulleiter beklagen sich, dass den Mittel-Schulen das nötige Geld und das Lern-Material fehlt.

Hier geht es zum Original-KURIER-Artikel

Es melden sich immer mehr Lehrer
wegen Schul-Problemen.
Mit Flüchtlingen gibt es kaum Probleme.
Diese wollen ja Deutsch lernen.
Schwierigkeiten gibt es bei Kindern
von den Flüchtlingen, die schon länger
in Österreich leben.
Diese können oft weder ihre Mutter-Sprache,
noch Deutsch gut sprechen.

Ein großer Teil dieser Schüler wird später
wahrscheinlich keine Arbeit finden.
Von den Kindern hört man oft den Satz:
„Nach der Schule geh ich AMS.“
Das AMS ist das Arbeits-Markt-Service.
Es hilft den Menschen, eine Arbeit zu finden.
Menschen, die dort angemeldet sind,
bekommen unter bestimmten
Bedingungen Arbeitslosen-Geld.

Ein Schul-Experte meint:
Das Geld, das den Mittel-Schulen fehlt,
wird den Volks-Schulen und Kindergärten
zur Verfügung gestellt.
Aber auch die Mittel-Schulen brauchen mehr Geld.

Es gibt aber noch weitere Schwierigkeiten.
Zum Beispiel sind die Fähigkeiten der Schüler
in einer Schul-Klasse sehr unterschiedlich.
Manche können gut lesen und schreiben,
andere fangen gerade erst damit an.
Da ist es schwierig,
einen gemeinsamen Unterricht für alle zu machen.

Viele Kinder kennen auch die Benimm-Regeln
wie grüßen und sich bedanken nicht.

Die Lehrer fühlen sich auch von der Schul-Behörde
nicht unterstützt.
Die Schul-Behörde macht Vorgaben,
die das Unterrichten für Lehrer noch schwieriger macht.

Zum Beispiel soll das Schulfach Biologie
den Kindern in English beigebracht werden.
Obwohl sie noch nicht gut Deutsch können.
Dies löst bei allen Ärger aus.

Eltern-Vertreter Christian Morawek meint:
Die Kinder sollten schon mit 3 Jahren
in den Kindergarten kommen,
weil sie dann noch leichter Deutsch lernen können.

Auch Volk-Schul-Lehrer berichten von ähnlichen Problemen.
Viele Kinder können nicht richtig Deutsch.
Außerdem wissen viele nicht,
wie man sich richtig verhält.
Die Lehrer werden mit diesen Problemen
vom wirklichen Unterrichten abgehalten.

Was würde den Lehrern helfen?
Mehr Lehrer und ein zweites
verpflichtendes Kindergartenjahr,
sagt eine Lehrerin.