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18.01.2018

Hausmittel gegen Grippe

Im Moment ist die Grippezeit. Eine Apothekerin gibt Tipps, welche Hausmittel gegen Grippe helfen.

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Viele Menschen fragen sich an diesen kalten Tagen,
wie man sich vor Grippe schützen kann.
Die Apothekerin Angelika Prentner empfiehlt
folgende Hausmitteln gegen Grippe.

Grippe-Pulver
Es gibt ein Pulver gegen Grippe von Hildegard von Bingen.
Sie war eine deutsche Nonne,
die sehr viel über Medizin wusste.
Das Grippepulver kann man als fertige
Mischung in der Apotheke kaufen.
Dieses Pulver können auch Kindern nehmen.
Man kann es auch in Suppen, Salate oder
über andere Speisen streuen.

Öle
Das zweite Hausmittel, dass Frau Prentner
empfiehlt, sind ätherische Öle.
Man gewinnt sie von Bäumen oder
anderen Pflanzen.
Man kann einige Tropfen von dem Öl in
Wasser geben und damit Böden oder andere
Flächen reinigen.
Bei Husten empfiehlt die Apothekerin Spitzwegerich.
Das ist ein Pflanzenkraut.

Sternanis und Zimt stärken die Abwehrkräfte
Sternanis ist eine Gewürzart.
Auch Zimt und Sternanis unterstützen
die Abwehrkräfte.
In der Grippezeit sollte man oft damit kochen
oder die Gewürze in Tees oder in den Honig einrühren.

Besonders Sternanis hilft den Schleim im
Hals zu lösen und gegen Bakterien, Viren
und Entzündungen.
Sternanis kann man als Tee und in Pulverform kaufen.

Heilpflanze – Natürliches Aspirin
Ein weiteres Hausmittel ist natürliches Aspirin.
Es besteht aus Wein, der aus Meisterwurz
hergestellt wird.
Diese Heilpflanze ist eine Wurzel,
die in der Alpengegend sehr verbreitet ist.
Man sollte ein halbes Weinglas über
die gemahlene Wurzel geben und über
Nacht stehen lassen.

Diese Mischung sollte man in
in der Früh trinken.
Wichtig ist, dass man diesen Kräuterwein
immer frisch zusammenmischt.

Die Apothekerin Prentner empfiehlt auch,
Lindenblütentee oder Holunderblütentee zu trinken.
Dieser Tee hilft dabei, Fieber zu senken.
Hagebutte und Sanddorn enthalten viel Vitamin C
und können daher bei Grippe verwendet werden
Sanddorn ist eine Pflanzenart.

Zistrose als Hausmittel
Als letztes Hausmittel empfiehlt die Apothekerin Zistrose.
Die Zistrose wird auch griechische Bergrose genannt.
Sie wächst nämlich in südlichen
Ländern wie Frankreich und Spanien.
Sie ist schon sehr lange bekannt und
wird gegen Schmerzen im Hals verwendet.

Deutsche Forscher haben festgestellt, dass die Wirkung
von Zistrose besser ist als von frischgepresstem Zitronensaft.
Die Zistrose trinkt man als Tee.

Für den Tee einen Löffel voll Kraut mit einem
Viertel-Liter kochendem Wasser übergießen
und anschließend zehn Minuten stehen lassen.
Danach sollte man die Mischung trinken.