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Einfache Sprache
06/17/2016

Hass im Internet stoppen

Im Internet schreiben viele Menschen über Probleme, die sich aus ihrer Sicht nur mit Gewalt lösen lassen. Diese Menschen schreiben zum Beispiel, wie gefährlich Ausländer sind, ohne die genauen Umstände zu kennen.

Link zum Original-KURIER-Artikel

Im Internet gibt es immer mehr Hass-Postings.
Hass-Postings sind Beschimpfungen oder Drohungen,
die im Internet veröffentlicht werden.
Diejenigen, die solche Hass-Postings ins Internet stellen,
werden auch Hetzer oder Hassprediger genannt.
Diese Hetzer sprechen von Flüchtlings-Lawinen,
die Österreich überrollen werden.
Hetzer sprechen auch davon, dass es in 20 Jahren in
Österreich keine Österreicher mehr geben wird.
Stattdessen, soll es dann nur noch Ausländer
in Österreich geben.
Sie übertreiben ihre Aussagen extra damit sie
den Menschen damit Angst machen und lügen meistens auch.

Viele Menschen haben deswegen Angst und fordern
nach einer sehr gewaltvollen Lösung.
Sie drohen dem Bundeskanzler mit Mord und sagen,
dass es zu einem Bürgerkrieg kommen wird.
Dabei ist zu erkennen, dass diese Hetzer mit ihren
Aussagen, noch mehr Angst machen.
Sie stellen sich als Opfer hin und bieten eine schnelle,
aber auch sehr gewaltvolle, Lösung an.
Weil so viele Menschen Angst haben,
schließen sie sich oft der Meinung der Hetzer an.

Deswegen fragen sich viele Menschen,
ob es ein Rezept gegen diese Hetzer gibt.
Frau Petra Herczeg von der Universität Wien sagt:
Hass im Internet wird es immer geben“.
Sie sagt auch, dass man aber dafür sorgen kann,
dass weniger Menschen auf Hetzer reinfallen.
Frau Herczeg findet, dass es mehr gute Vorbilder,
für den Umgang mit dem Internet braucht.
Kinder, die viel im Internet unterwegs sind, gehen mit
Worten ziemlich locker um.
Frau Herczeg nennt ein Beispiel:
Jugendliche sagen oft zueinander „du Opfer“.
Die Jugendlichen wissen zwar, dass es verletzend ist,
aber sie verwenden es, weil es Freunde
oder Familien-Mitglieder verwenden.

Frau Herczeg sagt auch, dass viele Eltern denken,
dass ihre Kinder den richtigen Umgang mit dem
Internet bereits kennen.
Das ist so, weil Eltern oft sehen, wie gut Kinder
mit Computern oder Handys umgehen können.
Wenn es aber um eine ernste Auseinandersetzung geht,
zeigt sich, dass das nicht stimmt.
Kinder suchen im Internet nach allem was verboten ist
und was sie nicht dürfen.
Vor allem Hass-Postings und Internet-Seiten,
die für Kinder nicht geeignet sind, locken sie an.

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