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29.11.2016

Glas-Meerestiere im Museum

Qualle aus Glas © Bild: /Guido Mocafico

Böhmische Glasbläser haben im 19. Jahrhundert Meerestiere aus Glas hergestellt. Jetzt werden sie im Museum in Wien ausgestellt.

Link zum Original-KURIER-Artikel

Im 19. Jahrhundert haben 2 Glasbläser aus Böhmen,
wunderschöne Meerestiere aus Glas hergestellt.
Die Glasbläser hießen Leopold und Rudolf Blaschka.
Leopold war der Vater und Rudolf der Sohn.
Sie haben einen Vertrag abgeschlossen, mit einer bekannten Universität
in den Vereinigten Staaten von Amerika.
Sehr viele Menschen besuchten das Naturkunde-Museum dort,
um sich die Kunstwerke anzuschauen.
Es gibt 4400 Glasmodelle von 800 verschiedenen Pflanzen-Arten
in der Sammlung des Museums.

Die beiden Glasbläser wurden in Europa berühmt
durch ihre Anemonen, Schnecken und Quallen aus Glas.
Die Tiere sind nur ein kleiner Teil ihrer Werke,
die in ganz Europa ausgestellt werden.
Eine der größten Sammlungen der Glas-Meerestiere
besitzt die Universität von Wien.
45 Glas-Meerestiere kann man sich ab dem 28. November
im Naturhistorischen Museum von Wien anschauen.

Claudia Feigl ist die Sammlungs-Beauftragte von der Uni Wien.
Sie sagt, dass die Tier-Modelle noch seltener und kostbarer sind
als die Pflanzen-Modelle und eigentlich aus den USA kommen.
USA ist eine Abkürzung für die Vereinigten Staaten von Amerika.

Claudia Feigl sagt auch, dass bis heute noch nicht geklärt wurde,
wie die Glasbläser ihre Glas-Modelle genau hergestellt haben.
Für ihre Arbeiten hatten sie ein Aquarium angeschafft.
Ein Aquarium ist ein Glasbehälter der mit Wasser gefüllt ist.
In dem Aquarium lebten lebendige Tiere,
die die beiden Glasbläser genau studiert haben.
Die lebendigen Tiere bekamen sie von einer zoologischen Station
aus der italienischen Stadt Triest.
Die Station wurde von Karl Claus, von der Universität Wien gegründet.
Er und Leopold Blaschka hatten eine Abmachung.
Leopold Blaschka schickte Karl Claus seine Glas-Tiere
und dafür bekam Leopold Blaschka lebendige Tiere.
Weitere Informationen gibt es auf dieser Internet-Adresse:

www.nhm-wien.ac.at