Gewalt in Kenia wegen der Wahl

KENYA-UNREST-ELECTION
Foto: APA/AFP/TONY KARUMBA Brände und demonstrierende Menschne

Am 8. August wurde in Kenia ein neuer Präsident gewählt.
Viele Menschen sind mit dem Wahlergebnis unzufrieden.

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Am 8. August fand in Kenia die Präsidentschafts-Wahl statt.
Uhuru Kenyatta hat die Wahl gewonnen.
Ein Teil der Bevölkerung ist mit dem Wahlergebnis unzufrieden.
Deshalb kam es zu gewalttätigen Demonstrationen.

Die Polizei hat deshalb am 9. August mehrere Menschen getötet.
Die Polizei sagt, sie hat aus Notwehr gehandelt,
weil Polizisten von Demonstranten mit Waffen angegriffen wurden.

Schon vor 10 Jahren wurden in Kenia nach der Wahl
1.100 Menschen bei gewalttätigen
Demonstrationen und Kämpfen getötet.

Der Wahl-Verlierer Raila Odinga behauptet,
dass bei der Wahl betrogen wurde.
Raila Odinga ist ein kenianischer Politiker,
der schon zum 4. Mal zur Wahl angetreten ist.

Raila Odinga behauptet, dass bei der Auszählung
von den Wahlstimmen betrogen wurde.
Dafür hat er aber keine Beweise.
Er beschuldigte den jetzigen Präsidenten Uhuru Kenyatta
schon vor der Wahl, dass er das Wahlergebnis fälschen will.

Die Wahlkommission sagt, dass es keine Hinweise
auf Wahlbetrug gibt.
Auch Wahlbeobachter der Europäischen Union
haben keine Hinweise auf Wahlbetrug in Kenia gefunden.

(ILR / ab) Erstellt am