Einfache Sprache
09.08.2017

Fischer stoppen Schiff von Rechtsextremen

Eine rechtsextreme Gruppe wollte in Tunesien mit ihrem Schiff anlegen. Sie wurden von Fischern gestoppt.

Link zum Original-KURIER-Artikel

Auf dem Schiff „C-Star“ haben sich rechtsextreme Menschen
aus Italien, Frankreich, Deutschland
und Österreich versammelt.
Rechtsextreme Menschen glauben, dass nicht
alle Menschen gleichwertig sind.
Die Menschen auf der C-Star wollen
Hilfs-Organisationen davon abhalten,
Flüchtlingen im Meer zu helfen.

Das Schiff C-Star wollte in Tunesien halten.
Es wurde aber von Fischern und dem
Gewerkschafts-Dachverband UGTT gestoppt.
Der Dachverband hat 2015 den
Friedens-Nobelpreis bekommen.
Der Gewerkschafts-Dachverband UGTT hat viel Einfluss.
Diesen Einfluss hat er genutzt, um das Schiff
von den Rechtsextremen zu stoppen.
UGTT hat in Tunesien dazu aufgerufen,
das Schiff C-Star zu stoppen.
Das Schiff wurde bereits an 2 anderen tunesischen Häfen
von Tunesiern daran gehindert, anzulegen.

Die Menschen auf dem Schiff C-Star wollen Flüchtlinge
im Meer abfangen und sie in ihre Heimat zurückbringen.
Sie wollen nicht, dass die Flüchtlinge nach Europa kommen.
Die C-Star verfolgte am Wochenende Schiffe,
die von Hilfs-Organisationen zur Seenot-Rettung
eingesetzt wurden.
Sie haben die Hilfs-Schiffe dazu aufgefordert,
das Gebiet zu verlassen.

In dem Gebiet sind seit dem Jahr 2014
mehr als 14 000 Flüchtlinge gestorben oder verschwunden.
Die Rechtsextremen begründen ihre Aktion damit,
dass die NGO´s angeblich mit den Schleppern zusammen
arbeiten und viel Geld mit Flüchtlingen verdienen.
NGO ist Englisch und bedeutet
Nicht-Regierungs-Organisation.
Viele Hilfs-Organisationen sind NGO´s.

Auf der C-Star wurden 2 Sprüche befestigt.
Darauf steht auf Englisch, dass jetzt Schluss ist
mit dem Menschen-Handel und, dass die Flüchtlinge
Europa nicht zu ihrer Heimat machen werden.
Die Rechtsextremen haben ihre Aktion Mitte Mai begonnen.
Die Aktion heißt auf Deutsch: Europa verteidigen!
Seit Mai haben die Rechtsextremen
über 170 000 Euro von Unterstützern gesammelt.

In Österreich und Deutschland werden die Aktionen
der Rechtsextremen beobachtet.
Wenn sie mit der Aktion gegen das Gesetz verstoßen,
können sie bestraft werden.