Einfache Sprache
04.12.2017

Fahrverbot vor Schulen: Zu viele Autos gefährden die Schüler

Viele Eltern bringen ihre Kinder mit dem Auto zur Schule. Zu viele Autos vor Schulen können für Kinder gefährlich sein.

Link zum Original-KURIER-Artikel

Viele Kinder werden mit dem Auto zur Schule gebracht.
Die Eltern der Kinder parken genau
vor dem jeweiligen Schulhaus.
Das ist für die Kinder gefährlich.

Jeder 5. Schüler wird mit dem Auto zur Schule gebracht.
Was die Eltern dabei vergessen:
Die vielen Autos vor der Schule sind eine Gefahr
für die Schüler.

Deshalb setzen immer mehr Schulen und Gemeinden
dagegen ein Zeichen.
In Salzburg gilt in mehreren Stadtteilen
ein Fahrverbot vor Schulen.
Eine halbe Stunde bevor der Unterricht beginnt,
sperren die Hausmeister die Zufahrts-Straße zu den Schulen
mit speziellen Absperr-Zäunen ab.

Anja Hagenauer ist eine Politikerin von der Partei SPÖ
in Salzburg.
Sie sagte, dass die Direktoren der betroffenen
Schulen ihr rückgemeldet haben,
dass sich die Situation seit dem Fahrverbot verbessert hat.
In Leibnitz, einer Stadt in der Steiermark,
klappt das mit dem Fahrverbot auch sehr gut.
Die Polizei kontrolliert, ob sich alle an das Verbot halten.
Wer sich nicht daran hält, wird bestraft.

Der Verein „Geht doch“ findet, dass sich Wien an anderen
Städten ein Beispiel nehmen sollte.
Der Verein will, dass bis 2020 weniger Autos
in Schulstraßen fahren.
Der Verein findet nämlich, Kinder sollten sich
vor den Schulen frei bewegen können.