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28.07.2017

Extremes Wetter

Seit einiger Zeit ist das Wetter in vielen Ländern extrem. In einigen Ländern regnet es viel zu viel und in anderen Ländern wird es so heiß, dass es anfängt zu brennen.

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Seit Wochen gibt es in Italien, Portugal und Frankreich
riesige Waldbrände, die man kaum unter Kontrolle gebracht hat.
Die großherzogliche Familie von Luxemburg
bedankte sich für ihre Rettung aus Südfrankreich.
Mehr als 10. 000 Menschen mussten dort ihre Häuser verlassen.
In Italien an der Adria-Küste gab es so starken Hagel,
dass große Teile völlig weiß sind.

Das Wetter macht auch in Süd-Amerika was es will.
Die Stadt Santiago de Chile in Chile ist mit Schnee bedeckt,
wo es eigentlich sehr selten Schnee gibt.
Dort ist man wärmeres Wetter gewohnt.
Es sind dort auch schon einige Menschen
wegen der Kälte gestorben.

In Deutschland gibt es zurzeit ständig Regen.
Im deutschen Ort Kassel hat es so viel geregnet,
dass der Boden dadurch so stark aufgeweicht wurde,
dass jetzt Bäume umfallen.
Im deutschen Ort Goslar wurde Katastrophen-Alarm gegeben.
Das Berliner Kanal-System konnte nach langen Regengüssen
kein Wasser mehr aufnehmen.
Dadurch kam es zu Überschwemmungen im Gebiet Tegel.

Klima-Forscher in Potsdam in Deutschland sagen,
dass das Wetter entweder zu heiß oder zu nass ist,
und das könnte bald so bleiben.
Der Klima-Forscher Peter Hoffmann sagt,
dass es immer öfter nach heißen Zeiten zu starken
Dauerregen kommen könnte.
Es gibt bereits erste Hinweise, dass der Klimawandel
nicht nur die Temperaturen langsam verändert.
Die Arktis erwärmt sich schneller als der Rest der Welt.

Diese Erwärmung der Arktis verändert auch
die Temperaturen auf anderen Teilen der Erde.
Deswegen kann es zukünftig passieren,
dass sich das Wetter ständig verändert.
Hoffmann rät dazu, sich auf die extremen
Wetter-Veränderungen einzustellen.

Das wird aber nicht leicht sein.
In Italiens Hauptstadt Rom, wird ab dem 31. Juli
die Wasser-Entnahme aus dem Fluss Po stark eingeschränkt.
Dort geht ihnen nämlich nach langer Trockenzeit das Wasser aus.
Das Ziel ist es, dass der Fluss genug Wasser behält,
um ausreichend Regionen mit Wasser zu versorgen.
Einige Gebiete mussten mit
Wasser-Tanklastern versorgt werden.