Einfache Sprache
19.06.2017

Die Verhandlungen zum EU-Austritt von Großbritannien beginnen

Am Montag, 19. Juni um 11 Uhr haben die Verhandlungen zwischen den 28 EU-Mitgliedsländern und Großbritannien begonnen. In den Verhandlungen geht es um den EU-Austritt von Großbritannien.

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Die Verhandlungen zum Austritt von Großbritannien
aus der „ Europäischen Union“ haben am Montag, 19. Juni um 11Uhr begonnen.
Die EU ist die europäische Union,
das ist ein Bündnis von 28 Mitglieds-Ländern.

Hier ist ein kurzer Überblick, worum es bei
den Verhandlungen geht, und wer daran teilnimmt:
Geleitet werden die Verhandlungen vom
obersten Verhandlungs-Leiter der EU, Michel Barnier und David Davis.
David Davis ist der britische Brexit-Minister.
Brexit bedeutet Ausstieg von Großbritannien.
Es setzt sich aus den Wörtern Britannien und Exit zusammen.

Die Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien dauern
bis Ende März 2019, bis dahin soll eine Vereinbarung getroffen werden.
In den Verhandlungen wird auch die politische Beziehung
zwischen der EU und Großbritannien nach dem EU-Austritt besprochen.

Als Vertreter von Österreich, nimmt an den Verhandlungen Gregor Schusterschitz teil,
der seit vielen Jahren Botschafter in Luxemburg ist.
Ein Botschafter ist ein Regierungs-Vertreter der im Ausland arbeitet.
Das erste Ziel von den Verhandlungen ist es,
den Ablauf und die Planung für den Ausstieg zu vereinbaren.

Die EU hat einen Ablauf für die Verhandlungen vorgegeben,
mit dem Großbritannien inzwischen anscheinend einverstanden ist.
Als Erstes soll über 3 wichtige Themen gesprochen werden:

1. Über die Rechte der 3,2 Millionen Menschen in Großbritannien,
und die Briten in den EU-Ländern.
2. Über die Höhe der Mitglieds-Beiträge
die Großbritannien der EU bezahlen muss.
Diese werden auf 100 Milliarden Euro geschätzt.
3. Wird darüber gesprochen, ob die Grenze zwischen Irland,
das zur EU gehört und dem britischen Nordirland offen bleiben soll.

Der österreichische Außenminister Sebastian Kurz meint,
dass vor allem die Verhandlungen über das Geld,
das Großbritannien bezahlen muss, sehr schwierig werden.
Kurz sagte, dass er nicht der Meinung ist,
dass man Großbritannien bestrafen soll.
Kurz sagte, dass wir uns damit
gleich mitbestrafen würden und davon hat keiner etwas
Weil Großbritannien nämlich unser Nachbar bleibt
und wir uns auch gut verstehen sollen, wenn es aus der EU ausgestiegen ist.