Einfache Sprache
26.07.2017

Die Stadt Rom bald ohne Wasser

In Rom ist es seit längerer Zeit sehr heiß, jetzt geht den Bewohnern das Wasser langsam aus.

Link zum Original-KURIER-Artikel
Ab Freitag, 28. Juli werden in der italienischen Stadt Rom
die Trinkwasser-Brunnen abgedreht,
weil es zu wenig Wasser gibt.
Über 2500 Trinkwasser-Brunnen gibt es in ganz Rom.
Seit längerer Zeit ist es in Rom heiß und trocken,
sodass die Stadt bald kein Wasser mehr hat.

Das Wasserleitungs-Netz in Italien
hat eine Länge von 425.000 Kilometer.
Es muss dringend repariert werden.
Die Reparatur vom Wassernetz in Rom
würde 5 Milliarden Euro kosten.
Seit Langem wurde das Wasser-Netz in Italien
stark vernachlässigt, weil kein Geld da ist.

In den anderen EU-Ländern zahlt jeder Einwohner
etwa 80 Euro an das Wasser-Netz.
Die Einwohner von Italien zahlen nur 32 Euro an das Wassernetz.
Auch deshalb ist nicht viel Geld für Reparaturen da.
Weil das Wasserleitungs-Netz in Italien so viele Löcher hat,
geht jetzt viel Wasser verloren.

Obwohl die Stadtverwaltung die Löcher nicht repariert,
hat die Bürgermeisterin die Bewohner aufgefordert,
mit dem Trinkwasser zu sparen.
Sie sollen zum Beispiel das Trinkwasser
nicht zum Gießen im Garten verwenden
oder für das Autowaschen oder für die Pools.
Es wird aber nicht überprüft, ob die Einwohner sich daran halten.
10 Regionen in Italien haben kaum noch Wasser.