Einfache Sprache
11.07.2017

Die Post testete Drohnen in den Bergen

Die Post hat in Graz Drohnen getestet. Damit soll in Zukunft die Paketzustellung einfacher werden.

Link zum Original-Kurier-Artikel

Die Post hat ein neues Projekt mit dem Namen „Heidi“.
Bei dem Projekt geht es um Drohnen, die Pakete
in die Berge liefern.
Eine Drohne ist eine ferngesteuerte Flug-Maschine.
Dafür wurden Pakete in den Bergen 5 Monate lang
von Drohnen zugestellt, um zu sehen, ob man dieses
Paket-Liefer-System in Zukunft verwenden kann.
Peter Umundum von der Post sagt, dass es
technisch kein Problem ist.
Es wird aber schwer, das für die Allgemeinheit umzusetzen.

Umundum sagt auch, dass die Post in Österreich
80 Millionen Pakete ausliefert.
Für 20 000 davon eignet sich eine Auslieferung über die Luft.
Man könnte die Drohnen auch in anderen Gebieten verwenden.
Umundum sagt, dass dann aber über Graz und Wien
so viele Drohnen in der Luft wären, dass der Himmel
dunkel werden würde.
Deswegen werden sie die Drohnen nur in
den Bergen einsetzen.

Horst Bischof von der Technischen Universität Graz
freut sich, dass die Drohnen sehr zielgenau sind.
Die Drohnen wurden von der Universität mitentwickelt.
In den Tests sind die Drohnen fast immer genau
zum Ziel geflogen.

Die Drohnen können 20 Minuten lang fliegen
und 40 Kilometer weit.
Ein Post-Mitarbeiter fährt mit der „Heimatstation“ von den Drohnen,
„Eli“, im Gebiet auf der Straße entlang.
Die Drohnen wissen immer, wo die Station Eli gerade ist.
Dort können sie andocken um ihre Akkus zu wechseln
und neue Pakete zu bekommen.
Der Post-Mitarbeiter muss zwar mitfahren, aber dafür muss er
nicht mehr auf die Bauernhöfe in den Bergen fahren.
Das wird dann von den Drohnen übernommen.
Die getesteten Drohnen können einen 500 Gramm tragen.
Es gibt auch Drohnen, die 10 Kilogramm tragen können.
Die Kunden werden über ihr Handy informiert, dass ihr
Paket unterwegs ist.

Umundum und Bischof sagen, dass das System
mit den Drohnen noch etwas zu teuer ist.
Es werden andere Drohnen benötigt und zwar solche,
die Wasser geschützt und wetterfest sind.
Außerdem braucht es noch Landeflächen für die Drohnen.

Dieses Jahr wollen die Universität und die Post
noch einen Test machen.
Sie wollen Mopedroller so umbauen, dass sie wie Drohnen
ihr Ziel alleine finden und Pakete ausliefern können.