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Barrierefrei
12/31/2015

Das Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz

Das Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz ist für alle wichtig. Niemand soll wegen einer Beeinträchtigung benachteiligt werden.

Das Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz betrifft Menschen mit Behinderung, ist aber für uns alle wichtig.

Was ist mit Behinderung gemeint?

Damit werden Menschen gemeint,
die nicht wie die meisten anderen Menschen leben können.

Zum Beispiel:
Wenn jemand seine Arme, Hände, Beine oder Füße nicht gut steuern kann, spricht man von körperlicher Behinderung.
Wenn man nicht gut sprechen oder schreiben kann,
spricht man oft von geistiger Behinderung.
Wenn diese Zustände lange anhalten, gilt man als behindert.

Was versteht man unter Barriere-Freiheit?

Das bedeutet, dass Rollstuhl-Fahrer in ein Gebäude hinein können, ohne eine Stufe benutzen zu müssen.
Dasselbe gilt für Toiletten und auch für den Zug oder Bus.
Blinde Menschen sollen Informationen vom Computer vorgelesen bekommen.
Für gehörlose und stumme Menschen gibt es Gebärden-Übersetzer.
Ein Gebärden-Übersetzer ist jemand, der mit seinen Händen und mit Körpersprache zeigt, was gesagt wurde.
Alles soll so erklärt werden, dass es jeder versteht.

Das Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz wurde am 1.Jänner 2006 beschlossen.
Ab 1 .Jänner 2016 muss es umgesetzt sein.
Menschen, die sich benachteiligt fühlen, können sich bei einem Gericht deswegen beschweren.

Was steht in diesem Gesetz?

Menschen mit Behinderung sollen so leben dürfen wie alle anderen.
Alle öffentlichen Gebäude müssen barrierefrei zugänglich sein.
Außerdem müssen auch Informationen für alle verständlich sein.

Warum gibt es das Gesetz?

Menschen mit Behinderung werden oft benachteiligt.
Man sagt auch: Sie werden diskriminiert.
Mit dem Gesetz will man erreichen,
dass in Österreich niemand mehr diskriminiert wird.

Was ist das Ziel von diesem Gesetz?

Menschen mit Behinderung sollen so leben können, wie alle anderen.
Sie sollen ihr Leben selbst bestimmen können.
So wie Menschen ohne Behinderung.

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