Menschen schleppten Waschbären zur Pelzzucht ein, von wo einige Tiere flüchteten und sich vermehrten.

© dpa/Db Lenhard Klimek

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08/02/2016

Auf Wiedersehen Waschbär

Bestimmte Tier- Arten und Pflanzen- Arten sind nicht mehr erwünscht. Warum ist das so?

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Waschbären, Grauhörnchen und andere Arten
sind bei uns nicht mehr erwünscht.

Diese Arten breiten sich zu schnell aus
und verdrängen die Arten, die in Europa leben.
Damit sie sich nicht weiter ausbreiten,
hat die EU mit Forschern eine Liste erstellt.
Auf der Liste stehen 37 Tier-Arten und Pflanzen-Arten,
die andere Arten in Europa bedrohen.
Ab heute, 2. August gilt die Liste.

Ab wann die Tier- und Pflanzen-Arten zur Bedrohung werden,
erforscht der Zoologe Wolfgang Rabitsch.
Ein Zoologe ist ein Wissenschaftler,
der Tiere und Pflanzen studiert hat.
Er sagt, dass eine Art zur Bedrohung wird,
wenn sie heimische Arten verdrängt.
Dazu wurde sogar ein Fragen-Katalog ausgearbeitet,
um festzustellen, welche Arten andere Arten bedrohen.
Es ist nicht immer einfach, das zu entscheiden.

Festgelegt hat man sich auf einige Krebsarten,
Wasser-Pflanzen und das Grauhörnchen aus Nordamerika.
Das Grauhörnchen überträgt ein Pocken-Virus,
der für unser rotes Eichhörnchen tödlich ist.

Es steht auch fest, wie Zoos gegen unerwünschte Tiere
vorgehen müssen.
Im Tiergarten Schönbrunn gibt es 4 betroffene Tier-Arten.

Dazu gehören:

  • die Nutria aus der Familie der Stachel-Ratte
  • der Nasenbär aus Südamerika
  • die Rotwangen-Schmuck-Schildkröte aus Nordamerika
  • der Muntjak aus Asien


    Diese Tiere müssen nicht getötet werden,
    aber es muss verhindert werden,
    dass Männchen und Weibchen zusammenkommen.
    Manche Tiere müssen auch mit Hormonen daran
    gehindert werden, sich fortzupflanzen,
    also Kinder zu machen.

    Die Rotwangen- Schmuck-Schildkröte wird gerne
    als Haustier gehalten und viele Besitzer setzen die
    Tiere nach einiger Zeit aus.
    Diese verdrängen dann unsere Sumpf-Schildkröte.
    Man soll Tiere nicht in freier Natur aussetzen.
    Diskussionen dazu wird es noch länger geben.
    Denn die Liste soll ständig ergänzt werden.

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