Menschen mit Behinderung wollen auch Kinder kriegen dürfen

Aktion zum internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen © Bild: Marko Kaiser

Forum Selbstvertretung machte zum internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen eine Aktion in Wien.

Am 3. Dezember ist der weltweite Tag der
„Menschen mit Behinderungen“.
Deswegen hat das Forum Selbstvertretung am 1. Dezember
eine Aktion gemacht.
Die Aktion fand beim Museums-Quartier, bei der Ecke
Mariahilfer Straße statt.
Dabei ging es um das Thema,
dass Menschen mit Behinderung immer noch oft
nicht alles selbst in ihrem Leben entscheiden dürfen.
Damit ist gemeint, wenn Menschen mit Behinderung
Kinder kriegen, dass Menschen ohne Behinderung
oft nicht glauben, dass sie gute Eltern wären.
Deswegen nehmen sie Menschen mit Behinderung
ihre Kinder weg.
Es kommt sogar vor, dass sie operiert werden,
damit sie keine Kinder bekommen können.
Das ist verboten.

Die UNO-Behinderten-Rechts Konvention gilt seit 2008.
Die UNO sind die Vereinten Nationen der Welt, die
193 Mitglieds-Länder hat.
Die UNO soll den Weltfrieden sichern.
Eine Konvention ist ein Vertrag.
In diesem Vertrag steht, dass auch Menschen mit Behinderung
Kinder bekommen dürfen.
Niemand darf ihnen ihr Kind wegnehmen darf.
Trotzdem gibt es immer noch Menschen,
die glauben, dass jeder Mensch mit Behinderung,
ein schlechtes Elternteil ist.

Bei der Aktion haben 2 von dem Forum Selbstvertretung,
ein Elternpaar gespielt.
Zusammen sind sie mit ihrem Kind
auf einer Wiese entlang gegangen.
Das Kind wurde von einer Puppe dargestellt.
Dann haben andere vom Forum Selbstvertretung
das Jugendamt und andere Ämter und Menschen gespielt.
Sie haben dann dargestellt, wie immer noch versucht wird,
Menschen mit Behinderung ihre Kinder wegzunehmen.
Und einige andere vom Forum haben dann die UNO
und ihre Grundrechte für Menschen
mit Behinderung dargestellt.
Dann ist sind die vom Forum, die das Jugendamt
gespielt haben, wieder aus dem Weg gegangen.
Danach wurde ihnen ein großer Stein in den Weg gelegt.
Das soll bedeuten, dass es für Menschen mit Behinderung
immer noch Hindernisse gibt.
Menschen ohne Behinderung haben Vorurteile.
Menschen mit Behinderung dürfen auch heute noch oftmals,
nicht selbst entscheiden oder es wird ihnen
einfach etwas verboten.
Am Schluss der Aktion wird der Stein und damit die Hindernisse,
gemeinsam aus dem Weg geräumt.
Das soll bedeuten, dass man nur gemeinsam weiterkommt
und jeder dieselben Rechte hat.

( kurier.at , M.K. ) Erstellt am 03.12.2016