2 Volksbegehren in einer Woche

Ein Zettel auf dem steht Bestätigung der Unterstützungserklärung © Bild: APA/HERBERT PFARRHOFER

Diese Woche wurden bereits 2 Volksbegehren gestartet. Bei einem geht es um die Gleichberechtigung von Frauen, bei dem anderen um das absolute Rauchverbot.

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In der Woche vom 12. Februar
wurden gleich 2 Volksbegehren gestartet.
Mit einem Volksbegehren können Bürger
von den Politikern verlangen,
dass ein Thema im Parlament besprochen wird.

Bei dem ersten Volksbegehren kann man seit 12. Februar
für Frauen-Gleichberechtigung unterschreiben.
Es wird gefordert,
dass Frauen und Männer in Österreich
gleich behandelt werden.
Es geht unter anderem darum,
dass Frauen immer noch weniger verdienen als Männer.
Bis 12. März haben die Menschen in Österreich Zeit,
das Volksbegehren für die Gleichberechtigung
von Frauen zu unterschreiben.
Bis 14. Februar haben schon mehr als 8000 Menschen unterschrieben.
Es wird also auf jeden Fall zugelassen.
Für das zweite Volksbegehren kann man
ab dem 15. Februar unterschreiben.
Es geht darum, dass das absolute Rauchverbot in Lokalen bleibt.

Es müssen 8000 Menschen für ein Volksbegehren unterschreiben,
damit das es offiziell zugelassen wird.
Wenn 100 000 Menschen
ein Volksbegehren unterschrieben haben,
muss es im Parlament besprochen werden.
Wenn die Regierung ein Volksbegehren im Parlament bespricht,
heißt das nicht, dass es auch umgesetzt wird.

Auf der Internetseite vom Innenministerium
findet man eine Liste mit den aktuellen Volksbegehren.
Unterschreiben kann man in jedem Gemeindeamt
und im Internet mit der Handysignatur.

Mehr Informationen dazu hier: Homepage des Innenministeriums

( kurier.at , mb ) Erstellt am 15.02.2018