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11/18/2020

Wie genau werden Infektionen übertragen?

Überall Keime? Diese Grundregeln zur Eindämmung von Ansteckungen sollten Sie kennen.

Neben dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) sind Antibiotika-Resistenzen eines der aktuell wichtigsten Gesundheitsthemen. Bleiben wir tatenlos, könnten Infektionskrankheiten aufgrund von Antibiotika-Resistenzen bis zum Jahr 2050 zur weltweiten Todesursache Nummer 1 avancieren. Pro Jahr könnten ab dann 10 Millionen Menschen durch Infektionen mit resistenten Bakterien sterben.[1]

Deshalb veranstaltet die WHO jährlich eine Bewusstseinskampagne. Der diesjährige Aufhänger: „Handle with Care“, also der sorgsame Umgang mit Antibiotika.[2]

Unser aller Beitrag zur Eindämmung von Antibiotika-Resistenzen

Die Krux am weltweiten Einsatz von Antibiotika: Manche Bakterien haben sich durch Mutationen schon so gut  an Antibiotika angepasst, dass sie sich dadurch nicht mehr bekämpfen lassen. Das Medikament wird also wirkungslos.

Zuallererst sollten wir uns also bemühen, uns möglichst nicht mit Viren oder Bakterien anzustecken – und diese auch nicht weiterzugeben. So gelingt’s:

Wo sich Infektionen am schnellsten verbreiten

Closed spaces, crowded, close contact: Im asiatischen Sprachraum spricht man von den 3 Cs.[3] Geschlossene Räume, Menschenansammlungen und enger Kontakt machen es Viren und Bakterien leicht, von einem Menschen zum nächsten zu springen – und sollten vermieden werden.

Tröpfcheninfektion: Beim Niesen, Husten, Sprechen, Lachen oder Singen durch eine infizierte Person gelangen kleine infektiöse Tröpfchen oder Aerosole (feste oder flüssige Teilchen) in die Luft – und fliegen je nach Größe drei bis fünf Meter weit. Befindet sich nun jemand ganz in der Nähe, wird er diese Partikel einatmen.[4] Von „Superspreadern“ in Zusammenhang mit COVID-19 sprechen wir, wenn eine Person besonders viele andere ansteckt, weil die Virenlast in ihrem Rachen besonders groß ist, sie eine laute Stimme hat und überdurchschnittlich viele Tröpfchen ausstößt.[5]

Schmierinfektion: Dabei gelangen die Keime auf unseren Händen – etwa nach dem Naseputzen – beim Händeschütteln oder bei anderen Berührungen direkt zu unserem Gegenüber. Auch Türklinken, Handläufe, Geld, Tastaturen, Touchscreens oder Toilettenbrillen sind typische Sammelsurien für Krankheitserreger. Berühren wir als nächstes unsere Nase, Mund oder Augen, gelangen die Erreger in unseren Organismus.[7]

Deshalb ist Abstandhalten, Lüften und Handhygiene so effektiv zur Vermeidung von Infektionen. Mehr zum Thema Immunsystem und Mund-Nasen-Schutz erfahren Sie hier:

Pfizer.at informiert ausführlich über den korrekten Gebrauch von Antibiotika und die Eindämmung von Resistenzen.

Referenzen

[1] Review on Antimicrobial Resistance, Jim O’Neill, Dec 2014
[2] https://www.who.int/campaigns/world-antimicrobial-awareness-week, Letzter Zugriff Oktober 2020
[3] Official Website of the Prime Minister of Japan and His Cabinet, http://japan.kantei.go.jp/ongoingtopics/COVID19CASFlyer/PROffice3CGuide_en.pdf; letzter Zugrif Oktober 2020
[4] https://www.netdoktor.at/krankheit/troepfcheninfektion-6937464, Letzter Zugriff Oktober 2020
[5] https://science.orf.at/stories/3200919/, Letzter Zugriff Oktober 2020
[6] https://www.netdoktor.at/krankheit/schmierinfektion-6937673, Letzter Zugriff Oktober 2020

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