© KURIER/Boroviczeny Stephan

Insolvenz
12/02/2013

Wiener Kinderstadt Minopolis beantragte Konkurs

Betrieb im Prater war bereits Anfang November eingestellt worden.

Die Wiener Kinderstadt Minopolis steht vor der Insolvenz: Laut dem Verband Creditreform und dem Alpenländischen Kreditorenverband (AKV) hat der Betreiber, die Reichsbrücke Event GmbH, am Handelsgericht Wien einen Antrag auf die Eröffnung eines Konkursverfahrens gestellt. Die Kindererlebniswelt war erst vor kurzem geschlossen worden.

Das Unternehmen wurde 2003 als Minopolis Kinderveranstaltungs GmbH gegründet und 2013 in "Reichsbrücke Event GmbH" umbenannt. Der Themenpark war im Gebäude des Cineplexx-Kinos untergebracht. Die Schließung des Kinos 2011 und die damit verbundenen Umsatzeinbrüche waren laut Creditreform eine der Insolvenzursachen.

Auch das Auslaufen des Mietvertrages per 30. September wurde als Grund genannt. Laut Creditreform konnte kein adäquates neues Objekt gefunden werden. Die Minopolis-Betreiber selbst haben zuletzt noch eine Übersiedelung in den Prater in Aussicht gestellt.

Nun soll eine Unternehmensfortführung nicht angestrebt sein, hieß es in der Creditreform-Aussendung. Betroffen sind 66 Arbeitnehmer. Laut AKV gibt es 85 Gläubiger, die Höhe der Passiva ist noch nicht erhoben.

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