Chronik | Wien
13.04.2017

Die ewige Baustelle

Ab Freitag fährt die Linie nur zwischen Hütteldorf und Schottenring.

"Es ist eine "kleinere" Baustelle – aber an einem neuralgischen Punkt", sagt Dominik Gries, Sprecher der Wiener Linien. Ab morgen fährt die U4 nur zwischen den Stationen Hütteldorf und Schottenring. Bis inklusive Ostermontag werden neue Weichen eingebaut. Über das Osterwochenende werden deshalb 60 Arbeiter im Einsatz sein. "Wir arbeiten natürlich die Nächte durch, damit sich die Arbeiten in diesem engen Zeitfenster auch ausgehen", erklärt Gries. Zwei Weichen werden ausgebaut, vier Weichen und eine Weichen-Kreuzung eingebaut.

Bim als Ersatz

Für die Fahrgäste der U4 fährt die Ersatzstraßenbahnlinie E4 auf der Strecke der Linie D bis nach Nussdorf. Auch der D-Wagen fährt während der Dauer der Bauarbeiten über den Kai und unterstützt somit die Ersatzlinie E4. Von der vorläufigen U4-Endstation Schottenring können die Fahrgäste direkt in die Ersatzlinien umsteigen.

Die Arbeiten starten in der Nacht von heute auf Freitag um 0.30 Uhr. Die Ersatzlinien sollen dafür sorgen, dass tagsüber alle fünf Minuten eine Straßenbahn zwischen Schottenring und Nussdorf verkehrt und es somit kaum Wartezeiten gibt.

Die Wiener Linien informieren ihre Fahrgäste bereits seit einigen Tagen mit Hilfe von Durchsagen. Außerdem gibt es Informationen in den Stationen und online. In den Haltestellen werden Wegbeschreibungen von den U4-Stationen zu den nächsten Haltestellen der Ersatz-Linien aufgebaut.

Ab Dienstagfrüh wird die U4 wieder wie gewohnt im Einsatz sein.

Allerdings: Die nächste U4-Sperre ist bereits in Griffweite: Am Wochenende vom 29. April bis 1. Mai wird die U4 ebenfalls wegen Weichenarbeiten gesperrt.

Die U4-Großsanierung läuft noch bis 2024. In den kommenden Jahren kommt es deshalb immer wieder zu Einschränkungen. In der Station Friedensbrücke beginnt etwa im Laufe des Jahres die Sanierung der Bahnsteige. Die U-Bahn wird während der Arbeiten jeweils nur in eine Richtung halten. Die grüne Linie steht wegen ihrer Störungsanfälligkeit immer wieder in der Kritik.