Prozess Freddie Gibbs im Landesgericht Wien am 30.09.2016

© KURIER/Gilbert Novy

Wien
09/30/2016

Rapper Gibbs von Missbrauchs-Vorwurf freigesprochen

Im Zweifel für den Angeklagten entschieden, Urteil nicht rechtskräftig.

Der US-Rapper Freddie Gibbs ist am Freitag im Wiener Landesgericht vom Vorwurf des sexuellen Missbrauchs einer wehrlosen Person "im Zweifel" freigesprochen worden.

Laut der - nicht rechtskräftigen - Entscheidung gab es keinen eindeutigen Beweis, dass sich der Musiker am 5. Juli 2015 nach einem Gig in einem Wiener Nachtklub an einer damals 17-Jährigen vergangen hat.

Die Staatsanwaltschaft Wien hatte im August Anklage erhoben. Gibbs wurde allerdings nicht Vergewaltigung, sondern sexueller Missbrauch einer wehrlosen Person (Paragraf 205 Absatz 1 StGB) vorgeworfen. Ihm wurde vorgeworfen, den angeschlagenen Zustand der Frau ausgenützt haben, um sie mit seiner Crew ins Hotel zu bringen. Dort soll diese von Gibbs und seinem Leibwächter missbraucht worden sein, was der Musiker stets vehement bestritt.

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