Chronik | Wien
21.12.2017

Wien: "ofo" reduziert Flotte im Winter massiv

Nur 200 von 700 Fahrrädern bleiben bis Anfang Februar verfügbar.

Der chinesische Anbieter von Leihrädern ohne fixe Abstellstationen "ofo" reduziert seine Flotte in Wien in den Wintermonaten massiv. Rund 500 der 700 Bikes werden in der kalten Jahreszeit bis Anfang Februar eingemottet. Die restlichen 200 Räder bleiben verfügbar, teilte das Unternehmen am Donnerstag per Aussendung mit.

Erst seit August in Wien

"Wir sind ständig bemüht, unser Angebot an die Bedürfnisse unserer User anzupassen. Aufgrund der geringeren Fahrrad-Nutzung im Winter reduzieren wir deshalb die Anzahl unserer Räder und ersuchen unsere User um Verständnis", wird Marketing-Managerin Elisabeth Kantor zitiert.

Die gelben, per App entlehnbaren Fahrräder sind seit August in der Hauptstadt präsent. Daneben hat auch das Unternehmen "obike" aus Singapur stationslose Bikes in der Stadt verteilt.

Viele Beschwerden

Die Novität sorgt nicht nur für Freude. Immer wieder gibt es Beschwerden wegen nicht ordnungsgemäß abgestellter oder beschädigter Fahrräder bzw. wegen überfüllter öffentlicher Abstellanlagen. Die städtische Mobilitätsagentur hat deshalb schon Ende Oktober angekündigt, verbindliche Regeln für die Anbieter ausarbeiten zu wollen.