Nach einem weiteren Räuber wird nun mittels Polizei-Foto gefahndet.

© APA/POLIZEI

Wien
05/16/2016

Wien: Ex-Security beging Banküberfall

Coup nach zwei Jahren geklärt. Fahndung mittels Foto nach weiterem Verdächtigen.

Rund zwei Jahre nach einem Überfall auf eine Bank in Wien-Liesing hat die Wiener Polizei nun zwei Verdächtige festgenommen. Einer der Männer ist ein ehemaliger Security der betroffenen Filiale, berichtete die Polizei am Pfingstmontag.

Die beiden Tatverdächtigen, zwei Serben im Alter von 22 und 23 Jahren, überfielen am 25. April 2014 die mittlerweile geschlossene Filiale in der Sobotagasse. Sie läuteten um 7.00 Uhr am Lieferanteneingang und bedrohten eine Angestellte mit einer Faustfeuerwaffe - einer Gaspistole, wie sich später herausstellte. Der 22-Jährige kannte sich als ehemaliger Security derart gut in der Bank aus, dass beide Männer nicht von der Videoüberwachung erfasst wurden.

Eigentlich wollten die Männer auch den Tresor ausräumen, sie dürften sich aber zeitlich verschätzt haben, denn jener Bankmitarbeiter, der über einen Schlüssel verfügt, war noch nicht in der Filiale. Die Männer bedienten sich daher selbst in der Kassenlade und ergriffen mit 1.600 Euro die Flucht.

Dass es keine Fotos der Räuber gab, erschwerte die Ermittlungsarbeit, berichtete die Polizei. Durch umfangreiche Erhebungen der Raubgruppe 2 des Landeskriminalamtes Wien konnten die Männer dennoch ausgeforscht werden. Mit Verstärkung durch Beamte der Cobra wurde das Duo am Donnerstag zeitgleich in Simmering und Rudolfsheim-Fünfhaus festgenommen und der Justiz übergeben.

Landstraße: Fahndung nach Banküberfall

Die Wiener Polizei veröffentlichte am Pfingstmontag zudem das Foto eines Mannes, der am Donnerstag eine Bank in der Landstraßer Hauptstraße in Landstraße überfallen hat. Mit den Worten "Überfall" forderte er am Vormittag Geld und flüchtete mit seiner Beute. Verletzt wurde niemand.

Der Mann ist ungefähr 60 Jahre alt, er trug beim Überfall einen grauen Kinnbart und hatte ein Pflaster auf der Nase. Für Informationen, die zu seiner Ausforschung führen, wurden 2.000 Euro ausgelobt. Hinweise - auch vertraulich - nimmt das Landeskriminalamt Wien unter der Telefonnummer 01/31310 33800 entgegen.

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