Chronik | Wien
02.11.2017

Wien-Donaustadt: Sechs Verletzte nach Kellerbrand

Sechs Personen wurden mit leichten Rauchgasvergiftungen ins Spital gebracht. Es bestand keine Lebensgefahr.

In einem Kellerabteil einer fünfgeschoßigen Wohnhausanlage in Kaisermühlen in Wien-Donaustadt ist in der Nacht auf Donnerstag aus unbekannter Ursache ein Brand ausgebrochen. Durch offenstehende Kellertüren breitete sich der Rauch rasch in drei Stiegenhäusern aus und gelangte in einige Wohnungen, berichtete die Feuerwehr. Sechs Personen wurden mit leichten Rauchgasvergiftungen ins Spital gebracht.

Beim Eintreffen der Berufsfeuerwehr in der Schüttaustraße um etwa 2.30 Uhr drang dichter Rauch aus den Kellerschächten. Einige Menschen riefen aus den Fenstern um Hilfe, der Fluchtweg über die Stiegenhäuser war wegen des Rauchs versperrt. Vier Personen wurden mit der Drehleiter aus ihren Wohnungen gerettet. Atemschutztrupps der Feuerwehr brachten weitere Personen mittels Fluchtfiltermasken über die verrauchten Stiegenhäuser ins Freie. Gegen 3.15 Uhr war der Brand gelöscht.

Keine Lebensgefahr

Die Berufsrettung Wien war mit einem Katastrophenzug und mehreren Rettungswagen im Einsatz und brachte sechs Personen - eine 39-jährige Frau und ihre beiden Söhne im Alter von einem Jahr bzw. elf Jahren, eine 55-jährige Frau sowie einen 74-jährigen und einen 54-jährigen Mann - mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital. Laut Pressesprecher Andreas Huber bestand keine Lebensgefahr.

Drei Hunde eines der Verletzten wurden unversehrt geborgen. Sie wurden der Tierrettung übergeben.