Chronik | Wien
24.10.2017

Wien: Defekte U3-Garnitur sorgte für Verzögerungen im Frühverkehr

In den stark frequentierten Umsteigeknoten drängten sich die Fahrgäste. Problem nach rund 30 Minuten wieder behoben.

Eine defekte U-Bahn der Linie U3 in Wien hat am Dienstag während der Stoßzeit ab 7.45 Uhr für Verzögerungen gesorgt. Bei dem betroffenen Zug hatten in der Station Herrengasse die Bremsen blockiert, erläuterte ein Sprecher der Wiener Linien. Das Problem ließ sich nicht sofort beheben, daher war die Strecke unterbrochen und die Haltestelle musste in beiden Richtungen eingleisig angefahren werden.

Bei den Stationen mit Umsteigeknoten - wie am Stephansplatz und in Wien-Mitte - drängten sich die Fahrgäste auf den Bahnsteigen und sogar auf den Stufen, berichteten betroffene Passagiere. "Im Frühverkehr fährt alle zwei Minuten ein Zug", betonte der Sprecher. Wenn die Strecke blockiert ist, komme es daher zu einem Rückstau. Nach rund 30 Minuten konnte die U3 überall wieder zweigleisig fahren, es kam aber noch zu unregelmäßigen Intervallen.