Die Lok schleifte das Auto 150 Meter weit mit

© Polizei

Wien
11/29/2013

Auto auf Gleis: Gärtner rettete Frau vor Güterzug

Zeuge rettete 72-Jährige. Das Auto wurde danach rund 150 Meter mitgeschleift.

Im selben Moment ging das gelbe Warnlicht an“, erinnert sich Peter Kainz. Donnerstagabend wurde der 29-jährige Großgärtner zum Lebensretter für eine 72-jährige Autolenkerin, deren Wagen auf dem Bahnübergang in der Schafflerhofstraße in Wien-Donaustadt steckte.

Kainz war gegen 19 Uhr auf dem Weg zu seinem Paradeiser-Betrieb nach Obersiebenbrunn ins Marchfeld. Als er den Bahnübergang in der Schafflerhofstraße übersetzt hatte, „sah er aus dem Augenwinkel heraus“ wie ein entgegenkommender Wagen rechts auf den Bahndamm einbog. „Das kann doch nicht sein“, dachte er sich und hielt an. Dann senkte sich schon der Bahnschranken.

Zum Überlegen war keine Zeit mehr. Kainz rannte zu dem Wagen, der offensichtlich feststeckte. Am Steuer saß eine 72-jährige Frau. Kainz sah in der Ferne schon die Dreieckslichter des nahenden Güterzuges und kurz danach das laute Pfeifsignal des Lokführers. „Die Frau wollte noch etwas sagen. Aber ich habe mich auf keine Diskussion eingelassen, sie an den Schultern gepackt und vom Auto weg in Sicherheit gebracht.“ Zwei, vielleicht drei Sekunden später rammte das Auto die Lok des schweren Güterzuges. Das Wrack wurde 150 Meter mitgeschleift, ehe der Zug zum Stillstand kam. Mit dem Handy eines anderen Autofahrers alarmierte der Lebensretter die Einsatzkräfte. „Was passieren hätte können, ist mir erst heute durch den Kopf gegangen“, sagte der Mann.

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