Chronik | Wien
27.06.2017

Wasserrohrbruch in Wien-Favoriten: Anrainer ohne Wasser

Die Reparaturarbeiten sollen einige Tage dauern, die Wasserversorgung soll aber ab der kommenden Nacht wieder funktionieren.

Ein Wasserrohrbruch hat am Dienstagvormittag in Wien-Favoriten nicht nur den Verkehr lahmgelegt, sondern auch die Wasserzufuhr für die Anrainer. Ein Rohr war an der Kreuzung von Gußriegelstraße und Graffgasse in eineinhalb Metern Tiefe geborsten, das Wasser überschwemmte die Fahrbahn. Zum Einsatz rückten die Feuerwehr sowie die Wiener Wasserwerke aus.

Kurz vor 10.00 Uhr traf die Feuerwehr am Einsatzort ein. "Wir haben den Bereich abgesichert und kontrolliert, ob Wasser in tiefer gelegene Räumlichkeiten gedrungen ist", sagte Feuerwehrsprecher Jürgen Figerl zur APA. Da dies nicht der Fall war, übernahm nach etwa einer Stunde die MA 31 (Wiener Wasser) die Aufräum- und Reparaturarbeiten.

"Es handelt sich um sprödes Rohrmaterial, das spontan gebrochen ist. Das kann durch eine Erschütterung sein, zum Beispiel auch durch Schwerverkehr. Technisch ist es nicht möglich abzuschätzen, wann so etwas passiert", erklärte Franz Weyrer, Leiter des Rohrnetzes der Wiener Wasserwerke. Ab morgen werde das zerstörte Kreuzungsplateau repariert. Die Nacharbeiten sollen einige Tage dauern, so Weyrer, ganz genau könne man die Arbeiten zeitlich aber nicht abschätzen. Bereits ab der kommenden Nacht soll jedenfalls die Wasserzufuhr wieder funktionieren.

Die Buslinie 65A wurde aufgrund des Rohrbruchs zwischen Herzgasse bzw. Holbeingasse und Gußriegelstraße in beiden Fahrtrichtungen über die Raxstraße umgeleitet. Laut Wiener Linien wird die Umleitung voraussichtlich bis Mittwoch dauern.