Chronik | Wien
12.07.2017

Wasserrohrbruch in Penzing: Linzer Straße überschwemmt

Wasserrohr am Vormittag geborsten. Verkehrsprobleme in Penzing waren die Folge. Arbeiten dürften bis Donnerstag dauern.

Mittwochvormittag wäre man in der Linzer Straße mit einem Boot besser vorangekommen, als mit dem Auto. Gegen 10 Uhr war es in Penzing zu einem Wasserrohrbruch gekommen.

"Das Rohr ist im Kreuzungsbereich geborsten“, sagte Richard Allram, stellvertretender Leiter des Rohrnetzes der Wiener Wasserwerke. Die Straße wurde überflutet, Unterspülungen oder überflutete Keller in den umliegenden Gebäuden gab es laut der Wiener Berufsfeuerwehr aber keine. Der Reparaturtrupp war mit sechs Mann angerückt und bekam den Schaden schnell im Griff.

Davor waren die Auswirkungen erheblich: "Man kann im gesamten Grätzel von einem Verkehrszusammenbruch sprechen", so Harald Lasser vom ÖAMTC. Der Stau hatte bis in die Westeinfahrt zurückgereicht.

Etwas länger müssen sich die Fahrgäste der Straßenbahnlinie 49 gedulden. Laut Wiener Linien fahren die Garnituren derzeit nur bis Baumgarten. Für die letzten drei Stationen bis zur Bujattigasse wird es voraussichtlich bis Betriebsschluss einen Schienenersatzverkehr mit Bussen geben.

Rohr wurde 1959 verlegt

Die Reparaturarbeiten nach dem Rohrbruch werden noch bis Donnerstag andauern, erklärte Walter Kling von den Wiener Wasserwerken. Dies betreffe die unmittelbare Stelle. Die Verschmutzungen durch das Wasser, das ausgeschwemmte Erdreich und den Kies seien bereits beseitigt.

Das geborstene Graugussrohr stammt laut Kling aus dem Jahr 1959. Den Grund für dessen Bruch werde man später prüfen. Wieviel Wasser ausgeströmt ist, ließe sich nicht abschätzen. Für einige Häuser in unmittelbarer Nähe wurde eine Notwasserversorgung eingerichtet.