Chronik | Wien
05.07.2017

Wasserleiche in Seestadt: Obdachloser ist ertrunken

Der mysteriöse Tod jenes Mannes, der am 20. Juni im Asperner See aufgefunden wurde, scheint nun geklärt.

Wie der KURIER erfuhr, geht die Polizei von einem tragischen Unfall aus. Denn die angeordnete gerichtsmedizinische Obduktion hat ergeben, dass der 53-Jährige ertrunken sei.

Laut Ermittlern des Landeskriminalamtes Wien soll der Österreicher mit einem Fahrrad gestürzt und dann in den See gefallen sein. Wie berichtet entdeckten gegen 11 Uhr mehrere Jugendliche dann das Opfer, wie es regungslos im Wasser trieb und alarmierten eine Funkstreife. Doch die Beamten und die Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Das Opfer war zu dem Zeitpunkt nur mit einem Fahrradhelm und einer kurzen Hose bekleidet. Bei dem Opfer handelt es sich um einen 53-jährigen Österreicher, der keinen aufrechten Wohnsitz besitzt. Der Obdachlose soll auch keinen Sachwalter besitzen, was die Ermittlungen ebenfalls erschwerte.

Laut mehreren Zeugen habe es in der Nähe des Unglücksortes ein Fest gegeben, bei dem der Mann gesehen wurde. Diese Theorie konnte aus Ermittlerkreisen nicht bestätigt werden.